AugartenGraz und der Anspruch auf die Rad-Ha-Ha-Hauptstadt

Der Umgang mit dem selbst produzierten Problem "Radweg im Augarten" stellt den Verantwortlichen kein gutes Zeugnis aus.

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Radweg Augarten
Der Radweg führt quer durch den Augarten, vorbei an der neuen Augartenbucht, einer kleinen Skateranlage und einem Kinderspielplatz © KLZ/Stefan Pajman
 

Graz plant die große Radoffensive, 100 Millionen geben Stadt und Land bis 2030 für den Bau neuer Radwege aus. Die Politik hat daher die Stadt gleich wieder zur Radhauptstadt ausgerufen. Nicht nur von Österreich, sondern gleich von ganz Europa. Kopenhagen und Amsterdam, an diesen Rad-Metropolen will man gemessen werden.

Kommentare (4)
eltis
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Die Wickenburggasse als Vorbild

Für flotte Radler gehört die rechte Muruferseite am Grieskai ausgebaut indem eine Kfz-Spur für Radfahrer umgewandelt wird. Die Wickenburggasse sollte als Vorbild dienen. Natürlich muss endlich damit begonnen werden Kfz-Flächenprivilegien abzubauen.
Damit hätte man nur mehr die langsamen Radler im Augarten und das würde sich gut mit dem Fußgängerverkehr vertragen.

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Müssens halt langsamer fahren....

... - Man stelle sich vor, was los wäre, wenn man den Autos Platz wegnähme.
Wie im vorigen Jahrhundert steht das Auto in Graz nach wie vor ganz oben.
Diese Verkehrspolitik ist mittlerweile vielerorts als antiquiert anzusehen, es bleibt spannend, wann die Verantwortlichen in Graz endlich aufwachen.

felixfohnsdorf
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"Sportstadt"

Die Nord-Süd Route ist zwischen Keplerbrücke und Murkraftwerk leider eine mittlere Katastrophe. Radwege sind zu eng, teilweise sind es gemeinsame Fuß- und Radwege. Wer hier zügig eine sportliche Feierabendradtour in den Süden von Graz machen will, braucht aufgrund dieser Radverkehrsbehinderungen ewig, bis man aus der Stadt herausen ist. Nebenbei wird man, egal wie vorsichtig man den Augarten durchfährt von diversen Personen a la "Das ist keine Rennstrecke" angepöbelt. Oder ein Skateboard oder ein Frisbee erfasst einen ganz unverhofft von der Seite.

Alles in allem: Wenn es schon an gegenseitigem Respekt zwischen Radfahrern und Fußgängern fehlt, dann hat man mit dieser Wegführung erst Recht eine neue Gefahrenzone geschaffen.

melahide
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Sie

Müssen da zumindest bis zum Steckerlfisch—Grill einen auf Marcel Hirscher machen, damit man ob dort zügig fahren kann. Richtig los geht es erst nach Feldkirchen ...