Die Präsentation der Erklärtaferln für Grazer Straßennamen erfolgte für die Koalitionäre, Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) und Vize Mario Eustacchio (FPÖ) auf einem Minenfeld. Eigentlich wollte die Stadt damit starten, historisch bedenklichen Namensgeber zu allererst historisch zu kontextualisieren. Eine heikle Agenda: Da hätte FP-Chef Eustacchio im Gruppenfoto mit Erklärtafeln posieren müssen, die Deutschtümler, NS-Parteigänger und Antisemiten im Grazer Stadtplan outen. Was in seinen Polit-Zirkeln nicht nur goutiert werden würde.