Grazer BezirkeMit Kunsthausdirektorin Barbara Steiner durch Gries

Charmant bis rau und brutal: Brüche und Kontraste machen für Kunsthaus-Direktorin Barbara Steiner ihren Wohnbezirk Gries aus.

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In der Reichengasse beim Griesplatz
In der Reichengasse beim Griesplatz © Alexander Danner
 

"Es gibt offensichtlich eine bestimmte Vorstellung, wo man in welcher Position in Graz zu wohnen hat“, stellt die Grazer Kunsthausdirektorin Barbara Steiner amüsiert fest. Die übliche Reaktion, wenn die Kulturmanagerin erzählt, dass sie im Bezirk Gries daheim ist: große Fragezeichen über den Köpfen ihrer Gesprächspartner. „Die Nähe zum Kunsthaus war mir wichtig und ich hätte es komisch gefunden, auf dieser Seite der Mur zu arbeiten und auf der anderen Seite zu wohnen“, erklärt sie pragmatisch.

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Reiche vs. reich

Die Reichengasse hat, glaube ich, mit dem Begriff "reich" nichts zu tun. Mit „Reichen“ wurden früher schmale Zwischenräume zwischen zwei Gebäuden bezeichnet, die neben der Ableitung von Regenwasser hauptsächlich dem Brandschutz dienten. Viele der „Reichen“ sind nicht einmal einen Meter breit, wurden aber dennoch oft als Verbindungs- und Durchgänge benutzt.