Die Lichter gingen schon in der Nacht davor aus. Dienstag, punkt null Uhr, rutschte das Land in den neuerlichen Lockdown. Die Lokale mussten zusperren, teils geschah dies schon Stunden vor dem Paukenschlag. „Es zahlt sich sowieso nicht aus, bis Mitternacht geöffnet zu haben. Die Kundschaft fehlt seit Wochen“, erzählt Josef Trummer, Chef des Baltimore-Pubs am Grazer Mariahilferplatz. Nachsatz: „Wenn alle nur noch zu Hause Party feiern und ihr Dosenbier trinken, wird es viele von uns Wirten bald nicht mehr geben.“
In der Stadt Graz
Lockdown und Terroranschlag drücken aufs Gemüt
Nach dem Schließen der Gastronomie und dem Terror in Wien: Streifzüge durch die Stadt Graz, in der es stiller ist als üblich - und in der nicht nur Handel und Gastronomie leiden.
© Juergen Fuchs