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Nagl im Gemeinderat"Zeit, dass auch die Wiener etwas zum ÖV-Ausbau in Graz dazu zahlen"

Der Gemeinderat debattierte Für und Wider einer U-Bahn in Graz. Während die SPÖ und Neos eine Volksbefragung fordern, "feiert" Bürgermeister Nagl ein Jubiläum.

Graz Gemeinderat
Der Gemeinderat in Graz diskutierte Für und Wider einer U-Bahn © Jürgen Fuchs
 

U-Bahn oder nicht U-Bahn, das ist hier die Frage. Und wenn es nach der SPÖ geht, soll diese Frage nicht von Verkehrsexperten und Politikern beantwortet werden, sondern von den Grazern selbst. „Ohne Volksbefragung ist eine U-Bahn undenkbar“, sagt SPÖ-Chef Michael Ehmann. Vor dieser „Jahrhundertentscheidung“ gehören „alle Fakten und Kosten“ auf den Tisch, damit sich die Bevölkerung ein Bild machen kann. Um dann, „nach dem Vorbild Reininghaus“, wie Gemeinderat Ewald Muhr erklärt, die Grazer zu befragen.

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LaoQui
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O-Bus, in Graz schon mal gehört?

Fährt auch elektrisch, Ist aber noch umweltfreundlicher als die Tram (braucht z. B. keine Betonfundamente, verbraucht weniger Strom usw.). Startet besser, fährt besser. Fährt gern auf eigener Trasse, wie die Tram, kam aber auch ausweichen (Akku wird während der Fahrt über die Oberleitung aufgeladen, sogar bis zu 10 km: Salzburg!). Und noch drei "kleine" Vorteile: 1) Kostet maximal ein Achtel der Tram (also z. B. 38 statt 300 Millionen), 2) Ist in einem Bruchteil der Zeit gebaut (also in 1 Jahr, statt in 8 Jahren, 3) Erfordert keine jahrelangen Straßensperren beim Bau (etwa in der Straßgangerstraße).
In Graz ist man aber nicht einmal bereit, darüber nachzudenken. "Wär ja alles zu neu für uns .... und irgendwer wird uns das Geld vielleicht doch borgen ....".