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Absage an MurgondelNagl: „Es wird in Graz nicht ohne eine U-Bahn gehen“

Die Vision der Murgondel ist für Siegfried Nagl zehn Jahre nach ihrer Geburtsstunde vom Tisch, die U-Bahn sein Zukunftsprojekt. Der ÖVP-Chef will auch nach bald 20 Jahren Grazer Bürgermeister bleiben und den Proporz in der Stadtregierung endlich abschaffen.

"Immer noch voller Ideen", Stadtchef Siegfried Nagl (ÖVP).
"Immer noch voller Ideen", Stadtchef Siegfried Nagl (ÖVP). © Ballguide/Pajman
 

Herr Bürgermeister, Sie haben für unser Treffen hier ein Bankplatzerl in der neu gestalteten Fußgängerzone Schmiedgasse gewählt, warum?
SIEGFRIED NAGL: Weil ich mich freue, wie begeistert Graz den mit Qualität gestalteten öffentlichen Raum annimmt.

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Danke für Ihr Verständnis.

isogs
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Was soll das

Bringt nicht einmal die Straßenbahn auf die Reihe und will eine U-Bahn bauen.

MoVeiT
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Richtig!

120 Millionen für die Südwestlinie sind seit Jahrzehnten nicht aufzubringen, und eine Milliarde für die U-Bahn schon? Wie soll denn das gehen?

miranda02
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Omg

Hoffentlich wird er nicht wieder gewählt!!!

MMK2014
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Schön wäre es..

Natürlich wird der wiedergewählt. So schlau sind die Grazer leider nicht.

mitsusigma
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das

wäre eine Katastrophe, das müssen wir verhindern; der Typ hat jeden Bezug zur Realität verloren;

egubg
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Immer eine neue Idee

und danach ein langes Nichts. Führende Mitarbeiter, die immer wieder neue Ideen im 3/4 Takt umsetzten sollen bekommen bald Schmerzensgeld, statt Funktionszulagen.

mitsusigma
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na ja

der Oberchef von der Stadtplanung, der Inninger, ist nicht führend aber willfährig mit Funktionszulage (Amtsleiterzulage z.B. zumindest)

Westostsuednord
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Ohne U-Bahn geht's nicht..

.. allerdings ohne Nagl geht's sicher..

mitsusigma
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genau

die schwarze Phrasendrescherei muss ein Ende haben
und das Blaue vom Himmel brauchen wir schon gar nicht:
schreib ich, ein ehemaliger Schwarzwähler.

mitsusigma
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Ich

find das supa, schön langsam schaufelt er an seinem eigenen Grab,
unerträglich; was müssen wir uns von dem noch alles gefallen lassen, da findet man ja nicht einmal zu einer konstruktiven Kritik

mitsusigma
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ein PS.:

und bitte nicht vergessen wieviel Geld er uns Steuerzahlern für sinnlose Studien schon "gestohlen" hat

Ragnar Lodbrok
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Tag für Tag gut 100.000 Pendlerautos!!!

Hier muss die Politik handeln und die GrazerInnen schützen! Alle wollen raus ins Grüne und jeder muss dann mit dem Auto in die Stadt arbeiten. Hier müssen Lösungen her, daß diese 100.000 Pendler es sich 10x überlegen ob sie mit dem Auto in die Stadt fahren! Und zwar rigoros!

MoVeiT
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Nicht nur die Einwohnerzahl...

...sondern auch die Bevölkerungsdichte ist entscheidend bei einer U-Bahn. Die Stationen müssen ein Einzugsgebiet im fünftelligen Bereich haben, damit sich das irgendwie lohnt.

Man kann problemlos auch 400.000 oder 500.000 Menschen mit einer modernen Straßenbahn transportieren. Beisiele hierfür wären etwa Zürich oder Göteborg.

artjom85
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Mit einer U-Bahn ist Graz aber nicht geholfen. Noch nicht.

Denn wie Nagl (ausnahmsweise) richtig gesagt hat: Eine U-Bahn in einer Stadt wie Graz wird ab 700.000 Menschen sinnvoll.
Wir haben heute aber gerade mal um die 350.000 Menschen in Graz, und ich zweifle stark daran, dass sich diese Zahl bis 2035 verdoppelt.
In zehn Jahren würde schon etwas mehr Sinn in einem derartigen Projekt liegen, bis dahin wäre es aber mehr eine Geldverschwendung als eine kluge Investition. Wie so vieles von Siegfried Nagl.

ma12
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HaHa

Die beste Idee wäre, euch Grazer mit einer Mauer einzumauern, damit JA KEIN PENDLER in euer Kaff kommt. Wäre schön zu sehen, wie weit ihr OHNE PENDLER kommt! Verkauft EURE AUTOS, bei euch fahren eh genug öffentliche Verkehrsmittel.

Hieronymus01
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Bringt nicht mal ein attraktives Straßenbahnnetz auf die Reihe...

...und dann träumt er von der U-Bahn

Beim Südgürten hätte von Haus aus eine Trasse für eine schnellt Bim mitgeplant werden sollen.

Aber das Auto ist halt dem Nagel im Grunde noch immer Lieber.

GanzObjektivGesehen
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Was er eigentlich will...

...ist eine unterirdische Gondelbahn.

dieRealität2020
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dazu möchte ich noch einige Zeilen schreiben: Der Autofahreranteil in Graz steigt, während er anderswo abnimmt. Eine Analyse.

.
Dabei ist mir ein Artikel der zu diesen Thema perfekt passt ins Auge gesprungen. (meinbezirk.at/graz/c-lokales/so-kommt-graz-im-verkehr-auf-die-ueberholspur_a2432394)
.
47 Prozent aller Fahrten werden in Graz mit dem Auto zurückgelegt. In der deutschen Stadt Freiburg sind es 21 Prozent (in der Grafik links findet sich ein genauer Vergleich der beiden Städte). „Freiburg ist von der Größe mit Graz zu vergleichen. Der Ausgangspunkt der Verteilung auf Rad-, Auto-, Öffi- und Fußgängerverkehr war in Graz und Freiburg in den 80ern gleich. Bei uns ist der Anteil der Autofahrer nun gestiegen, in Freiburg gesunken“, erklärt Karl Reiter von der Forschungsgesellschaft für Mobilität. (weiterlesen im Artikel)
.
Der Artikel ist vom 9. März 2018. Hier stelle ich mir die Frage und für Graz gäbe es keine alternative Lösung? sind die Gesellschaften mit den Menschen nicht vegleichbar? das die Grazer wohl extrem rechtsresistent sind, kann man bei den Zahlen aus dem öffentlichen Bereich sehen. Hier sollte man Nagl fragen.

petera
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Es würde reichen

Wenn man v. a. beim Bus bzw. Straßenbahnnetz investiert und das Radfahrnetz weiter vorantreibt. Dadurch würde der Individualverkehr zurückgedrängt.

Mit dem Geld was eine U-Bahn kostet, kann man wohl einiges mehr bewegen, als mit einer U-Bahn für das meiner Meinung nach Graz viel zu klein ist.

seinerwe
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ja

koste es was es wolle....

Ragnar Lodbrok
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Eine U Bahn hätte Graz vor

40 Jahren anfangen sollen zu bauen. Jetzt ist so ein Projekt nahezu unbezahlbar. Nachdem "oben"nicht mehr viel geht, muss man die Parteispender aus der Baubranche der Grazer ÖVP halt unter der Erde bei Laune halten und bedienen...

contax
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Ankündigungspolitik par excellence.

Wird doch hoffentlich nicht zur täglichen Pressekonferenz ausarten wie vom großen Bundes-Lehrmeister.

Hausverstand
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Reinste Ablenkungspolitik

Selbst Nagl dämmert es jetzt, dass sein brutaler Betonier- und Grünvernichtungskurs der letzten 15 Jahre nicht mehr schöngeredet werden kann. Flugs versucht er es mit greenwashing seiner Politik und hofft insgeheim, dass die von ihm massiv geförderte Immobilienblase erst nach der GR Wahl platzt (darum hält er sich auch die Vorverlegung offen). In bewährter Weise läßt er zur Ablenkung Luftballons steigen, jetzt ist halt die U-Bahn dran. Damit niemand auf die Idee kommt, über seine ungenierte Personalpolitik und die durchgehende Postenbesetzung mit ÖVP Günstlingen zu reden.

bimsi1
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Und wie stark ist Graz in den letzten 15 Jahren gewachsen.

Wenn keine Nachfrage nach Wohnraum ist, wird auch kein Wohnraum mehr geschaffen.

Lodengrün
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Es muss

keine Nachfrage sein, Spekulation reicht. Wie würde sonst da eine Blase entstehen.

Hausverstand
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Der Treiber für die Wohnbautätigkeit

ist nicht das Bevölkerungswachstum, sondern das verfügbare Betongold. Die Bevölkerungszuwachs flacht ab, doch in Graz wird seit 5 Jahren ein Mehrfaches gebaut. Und die neuen Großprojekte (Reininghaus, Smart City) werden erst fertiggestellt. Selbst die Immobilienwirtschaft verleugnet nicht mehr, dass spätestens ab 2022 die Blase platzt.

 
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