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KommentarUrbanes Niemandsland: Der verfluchte Andreas-Hofer-Platz in Graz

Der Platz an der Mur ist seit Jahren eine urbane Brache: Seit Jahren gelingt keine Gestaltung, kein Neubau, nun wackelt auch der geplante Neubau der Tegetthoffbrücke.

 

Der Andreas-Hofer-Platz hat eine große Geschichte: Hier finden sich Reste der Stadtmauer, hier zogen 1654 Nonnen in ein mächtiges Karmelitinnen-Kloster, das ab 1784 im Auftrag von Joseph II zur Kaserne und über die Jahrhunderte Zug um Zug abgerissen wurde.

Kommentare (10)

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rita79
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Grünes Platzerl

Wer braucht schon einen weiteren tristen Beton-Glaspalast?
Laut Kleiner Zeitung stehen ja bereits über 2000 Wohnungen in Graz leer.
Wie wäre es zur Abwechslung mit einer Grünfläche, Spielplatz oder gar einem kleinen Sportplatz?

stadtkater
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Ja wer hat denn jetzt

das Baurecht für den Andreas-Hofer-Platz?

Vielleicht sogar ein alter Freund unseres Bürgermeisters?

Was für eine Überraschung!

gRADsFan
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Ohne Verkehrsberuhigung

wird der AHP ein urbanes Niemandsland bleiben...

Ichweissetwas
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Macht´s draus

einen schönen grünen Park!! Ach so, der Nagl möchte zwei Hochhäuser dorthin stellen.....

DieGrazerFamilie
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Busbahnhof in den Neubau integrieren

Meiner Meinung nach sind alle vorgestellten Entwürfe unbrauchbar. Sie sind optisch einfach nur grausam und verschwenden eigentlich nur die Platzfläche.
Es fehlt noch immer ein zentrumsnaher, großer Busbahnhof. Warum also plant man diesen dort nicht mit ein? Je nach Anordnung würden sich 10-15 schräge, ebenerdige Bushaltestellen ausgehen, im Stil wie jene vor dem Murpark. Nur könnte man hier die Haltestellen sogar gleich mehrstöckig überbauen. Und da man ja ohnehin die Parkplätze an der Oberfläche reduzieren will, könnte unter dem ganzen Andreas-Hofer-Platz eine neue, deutlich größere Tiefgarage gebaut werden, in erster Linie nur für Fahrzeuge der Bewohner im Umkreis von 300m, zum Preis der normalen Zonengenehmigung. Damit könnten Parkplätze in den umliegenden Straßen wieder zu Grünflächen rückgebaut werden, was dem Stadtklima sicherlich gut tun würde.

SagServus
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Und da man ja ohnehin die Parkplätze an der Oberfläche reduzieren will, könnte unter dem ganzen Andreas-Hofer-Platz eine neue, deutlich größere Tiefgarage gebaut werden

Man sollte das halt auch etwas realistisch sehen.

Die Tiefgarage unter dem AHP gehört nicht der Stadt. Man müsste diese also dem Betreiber abkaufen (wohl nicht gerade billig) oder der Betreiber wird der Stadt Graz sagen, Umbau gerne aber nur wenn ihr diesen mitfanzierts.

Und wie es die Stadt Graz so mit der Finanzierung solcher Projekte hat, sieht man ja am Straßenbahnausbau.

FySy
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Oh Gott

Alle Vorschläge geschmack- und stillos. Gibt es niemanden mehr der schöne Gebäude planen kann die man auch noch nach Jahren oder Jahrzehnten sich anschauen kann? Und schon wieder mal kein Grün für Graz.

gberghofer
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Wie alt sind sie?

Jede Epoche hat ihren eigenen Baustil. Ein Kleingeistiger ist sicher NICHT wünschenswert.

SagServus
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Gibt es niemanden mehr der schöne Gebäude planen kann die man auch noch nach Jahren oder Jahrzehnten sich anschauen kann?

Ich glaube das gleiche haben die Leute zu Beginn jeder neuen "Kunst"-Epoche gesagt. :-D

Ifrogmi
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mag sein ...

aber so hässlich wie derzeit war es wirklich noch nie. früher haben's halt auf hohem niveau gejammert, heute tut's weh in den augen.