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VerkehrPläne für neue Wendeschleife der Bim schrecken Anrainer auf

Endstation der Linie 7 in Eggenberg soll adaptiert werden. Im Raum steht eine neue Wendeschleife durch ein Einfamilienhausgebiet. Anrainer sind alarmiert, Verkehrsstadträtin und Verkehrsplaner beruhigen.

Der 7er bekommt ab 2024 die Schwesternlinie 17, die dann über die Neutorgasse in Richtung Eggenberg und Wetzelsdorf fahren soll
Der 7er bekommt ab 2024 die Schwesternlinie 17, die dann über die Neutorgasse in Richtung Eggenberg und Wetzelsdorf fahren soll © Juergen Fuchs
 

Man kann sich die Überraschung der Betroffenen vorstellen. Per Einschreiben wurde einigen Eggenbergern kürzlich mitgeteilt, dass für ihr Viertel ein Bebauungsplan aufgelegt wird. Ein geplantes Bauprojekt machte das notwendig. Details daraus, die nun für gehörigen Wirbel sorgen: Von einer „geplanten Adaptierung der Wendeschleife der Linie 7“ ist da die Rede. Eine mögliche Strecke führe in einer großen Schleife durchs Einfamilienhausgebiet östlich der jetzigen Endstation, erfuhren die Anrainer auf diesem Weg. Und: Aufgelistet werden in dem Schreiben auch Flächen, die der Stadt dafür abzutreten seien.

Kommentare (5)

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Ragnar Lodbrok
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Vor 43 Jahren wurde den Bewohnern

der Siedlungen rund um Rotmoosweg, Popelkaring versprochen "in ein paar Jahren geht bei euch eh die Straßenbahn vorbei". Inzwischen wurden riesige GWS Siedlungen gebaut, unzählige Altbauvillen geschliffen und durch Mehrparteienhäuser ersetzt. Zusätz pendeln tagtäglich zehntausende Pendler aus der Weizergegend und den Umlandgemeinden durch die Radegunderstraße. Die Straßenbahn fährt - wie vor 43 Jahren auch bis zum Andritzer Hauptplatz. Aber gut - mit Andritz wird ja kein neues Prestigeviertel gebaut...

MoVeiT
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Der Straßenbahn-Ausbau....

...hatte halt Jahrzehnte lang überhaupt keine Priorität in Graz. Es wurde nichts ausgebaut, keine Trassen freigehalten, aber hemmungslos gebaut. Das Ergebnis bekommen jetzt die Menschen dort serviert. Und ihr wählt ihn trotzdem...

marcneum
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@MoVeiT

Sie reden hier von Fehlern der letzten Jahrzehnte und gleichzeitig davon, dass man diese Partei, dessen Bürgermeister dies zu verantworten hat, trotzdem wählt... Da stimmt Ihre Argumentation jedoch nicht, weil es wählt ja eh so gut wie keiner mehr in Graz die SPÖ...

MoVeiT
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Der jetzige Bürgermeister ist auch schon 17 Jahre im Amt...

...und hat etwa noch keinen Meter der Südwest- oder Nordweststraßenbahnlinien zustande gebracht. Versprochen hat er diese Projekte aber schon sehr oft, unter anderem im Wahlkampf 2012 und 2017.

Ja, das Tramnetz ist unter Nagl mehr gewachsen als unter seinem Vorgänger. Insgesamt sind bis dato ca. 5 Kilometer Neubaustrecken realisiert worden. 3,5 Kilometer sind in Bau und die Entlastungsstrecke in Planung. Das ist positiv und soll nicht schlechtgeredet werden. Aber es ist noch viel Luft nach oben.

stprei
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Heilig

Der Klassiker: Florianiprinzip.

Mehr Öffis, aber nicht in meiner Nachbarschaft. Wenn dann bitte bei den anderen, aber fußläufig erreichbar und ohne Beeinträchtigung für mich.

Scheinheilig ist das, sonst nix mehr.