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Elke Kahr im Interview"Ich bin nicht die Stauleiterin von Graz"

KPÖ-Chefin Elke Kahr über die Coronakrise in Graz, eine mögliche Impfpflicht und eine Wendung bei der Josef-Huber-Gasse.

Elke Kahr (59) wird bei der Graz-Wahl noch einmal für die KPÖ antreten
Elke Kahr (59) wird bei der Graz-Wahl noch einmal für die KPÖ antreten © Ballguide/Christof Hütter
 

Frau Kahr, die Coronakrise beherrscht unser Leben. Können Sie mit den Maßnahmen der Bundesregierung stets leben?

ELKE KAHR: Ich schon, klar. Schwer ist es aber nicht nur für jene, die seit März mit Maske arbeiten müssen. Sondern leider spüren ganz viele Grazer, die in Kurzarbeit sind oder gar ohne Job, die Krise massiv. Und die angekündigten oder fixierten Unterstützungen greifen oft nicht. Es ist traurig, zu sehen, dass wir Menschen bei uns haben, denen nach den Fixkosten im Monat 150 bis maximal 300 Euro bleiben.

Kommentare (2)

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stprei
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Kahr ist zuständig für Verkehr. Wenn es Fehlentwicklungen gibt, fühlt sie sich nicht zuständig und sagt, das war immer schon so. Für alles andere braucht sie Experten-Gutachten, die es aber allesamt erst irgendwann gibt. Auf konkrete Projekte angesprochen wiegelt sie ab, da muss man drüber nachdenken.

Ich sehe ein Muster: Ankündigen, nix tun, totschweigen. Kahr hat bisher nichts zusammengebracht. In die gleiche Kategorie fällt auch Krotzer, der nicht nur nichts zusammenbringt sondern dem das Gesundheitsamt entgleitet und der nicht in der Lage ist, die Mitarbeiter dort zu entlasten oder die Verantwortung zu übernehmen. Alles wischi waschi. Das einzige was die KPÖ kann, ist medienwirksam Almosen verteilen.

Schade, dass wenige darauf achten:
Wenn eine Politikerin sagt, ihr Kompass ist der Marxismus, Ziel also die revolutionäre Umgestaltung der Klassengesellschaft in eine klassenlose Gesellschaft ist, dann sollte man diese Ansicht (gerade als Politikjournalist) doch kritisch hinterfragen. Stattdessen steht diese Aussage einfach unkritisch an letzter Stelle im Abschlussstatement.

LaoQui
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Was ist denn Ihr Kompass?

Und der Ihrer Lieblingspartei, die nicht schwer zu erraten ist.
Ich sehe: Großspurige Projekte ankündigen, aber nix Gescheites umsetzen; die Stadt grüner machen wollen - aber vorher xtausend Bäume umschneiden; den Verlust an Lebensqualität durch Betonmaximierung totschweigen. Die Stadtplanung den Investoren überlassen. Also: eigentlich nix Vernünftiges zusammenbringen. Aber ganz groß: Andersdenkende beschmutzen.
Die einzigen Stadträte, die zu Gunsten der Ärmstenauf Teile Ihres Gehalts verzichten, sind die von der KPÖ. Das auch noch weiterzuerzählen, ist natürlich lästig - für die anderen.