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Neue Studie„Grazer Moscheenvereine hemmen die Integration“

Integrationsfonds und Stadt legen Studie über Moscheen in Graz vor. Bei acht Vereinen stieß man zwar auf keinen Extremismus. Aber keine fördere die Integration aktiv.

Predigten beim Freitagsgebet wurden analysiert.
Predigten beim Freitagsgebet wurden analysiert. © Jürgen Fuchs
 

Die Landeshauptstadt und ihre Moscheen – das ist eine Szene, die seit Jahren Schlagzeilen macht. Es gab Razzien der Exekutive wegen Radikalisierungstendenzen und die Stadt war auch nicht von ungefähr Standort der Jihadisten-Prozesse.

Kommentare (40)

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Isidor9
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Braucht man keine Studie

Man braucht nur in Brennpunktschulen zu gehen oder in die öffentlichen Parks. Integration sieht anders aus. Radikale Muslime werden immer frecher und unverschämter, ob auf Ämtern, Spitälern , Ordinationen etc. Hinter vorgehaltener Hand sagt das fast jeder, aber man fürchtet mit der "Islamophobie" Keule eins über die Rübe zu bekommen. Die welcomedoddeln sind nämlich gleich radikal wie die Islamisten ,ihre verhätschelten Lieblinge.

tecmen15
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Rückzug

Würde mich freuen, wenn wir nun jedes Jahr eine deutliche Negativ Zuwanderung von Muslimen haben. Mehr wie 3% an Muslimen verträgt KEIN Land auf der Welt auf Dauer.

schulzebaue
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Träum weiter

Schau den Anteil der Muslime in % an, das über die letzten Jahrzehnte, dann weißt Du wohin die Reise geht.

MoritzderKater
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Verstehe ich die folgenden Zeilen richtig?

"...... sagt Hohensinner: „Wir müssen diskutieren, ob wir noch Deutschkurse nur für Frauen anbieten und uns ihren Werten annähern, oder nicht doch viel stärker unsere eigenen vorgeben und auch einmahnen.“

Nach wieviel Jahren versuchter Integration wird diese Frage gestellt? 1 Jahr oder 10 Jahre, egal, es ist "fast" zu spät, denn die Zuwanderer haben überhaupt kein Interesse unsere Werte kennenzulernen, geschweige erst im Geringsten danach zu leben.

Wo wohnen unsere Politiker? Auf welchem Stern?

Sam125
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Das Zitat stammt von Karl Popper:

Wenn wir nicht bereit sind eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe einer intoleranten Gesellschaft gegenüber zu verteidigen,dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen!!!

Morioka
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Popper und sein Toleranz Paradoxon

Die offene Gesellschaft und ihre Feinde Band 1. - Der Zauber Platons und auch Teil 2, ja, sollte man gelesen haben.

Weshalb ich zum Beispiel für ein Pflichtfach: 'Kritisches Denken' eintreten würde. Wenn (junge) Menschen erst dazu in der Lage sind, Texte, gehörtes und gesehenes zu analysieren, kritisch zu hinterfragen, statt allem Glauben zu schenken, sich die eigene Meinungen und Weltanschauung vorbeten lassen zu müssen, wäre ein wichtiger Schritt getan.

-

P.S. Paralellgesellschaften gibt es auch erst seit ungefähr 25 Jahren, hat man wohl auch versäumt, auf dieses einen Blick zu werfen. ;-)

Balrog206
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Zur Belebung

Des Forums zu diesem Artikel wäre ein kl Bildchien vom Kurz nicht schlecht gewesen , damit auch die links Blinker diesen Artikel nicht zufällig übersehen ! Sind doch sonst nicht so schreib faul wen es um die gut funktionierende Integration geht !

Sehel1
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Naiv

Integrationsstadtrat Kurt Hohensinner zieht eine wichtig Lehre aus der Studie: „Wir haben bei unserer Integrationsstrategie 2015 bis 2020 die Religion außen vor gelassen, dabei ist sie von höchster Relevanz. Wollen wir Integration fördern, brauchen wir die Moscheenvereine, müssen bewusst dort ansetzen.“
Ihr habt die Religion bei eurer Strategie aussen vor gelassen? Wie intelligent. Besser jetzt als nie. Handeln!

Plantago
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und wen überrascht das jetzt?

Nur diejenigen, die es gewohnt sind, den Kopf tief in den Sand zu stecken.

campanile
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limit

darum hätte die zuwanderung von muslimen schon längst rigoros limitiert gehört. die falsch verstandene toleranz und 'weltoffenheit', die unsere linken medien predigen, wird unseren nachkommen noch teuer zu stehen kommen.

limbo17
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Genau so ist es!

Aber das darf man leider nicht laut sagen!

Morioka
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Hätte es dieser Studie bedurft? Oder wäre man mit einem Blick auf das grössere Ganze nicht auch zu wesentlichen Schlüssen gekommen?

Das in Moscheen gg. westliche Werte gepredigt wird ist weder Neu, noch wird durch predigten in deutscher Sprache die Integration (in die Mehrheitsgesellschaft sic.) gefördert.

Das Problem sind auch nicht die Moscheen, deren Prediger, oder - zwangsläufig - was sie gg. Kontakte mit der heimischen Bevölkerung predigen.

Es wäre nicht nötig dagegen zu predigen, weil dieser Austausch, dieses sich in diesem Sinn integrieren; Es ist zum Einen nicht nötig weil aus den Herkunftsländern genügend Menschen da sind, die alles Notwendige ohne Probleme abdecken können, zum Anderen fehlt ein wesentlicher Teil der einheimische Bevölkerung in diesen Gegenden, die eine Integration unumgänglich machten.

Dieses setzt sich in den Schulen fort, wo ein hoher bis überwiegender Anteil nicht deutschsprechender Schüler ihre Zeit verbringt - wo sich wiederum eine Trennung zwischen den Volksgruppen vollzieht.

Es ist 'die Moschee', oder das Gebet, nur eines von vielen Symptomen und die predigten in diesem Sinn nur ein Baustein eines grösseren, weil systemischen - Problems. Jahrzehntelang wurde nichts unternommen um Integration zu gewährleisten, wo ein Eingreifen und Steuern noch ohne weiteres möglich gewesen wäre; Stattdessen wurde auf freiwilligkeit, Offenheit, eben westliche Werte gesetzt, die Probleme haben sich massiert, und nun sucht man nach einem Ausweg aus diesem Dilemma.

Morioka
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...

Nun wäre guter Rat teuer, denn um eine Trennung dieser in sich geschlossener Gruppen zu erreichen, müsste es die Möglichkeit geben, die Menschen im Land aufzuteilen, dass zwischen den Eingewanderten und der Mehrheitsbevölkerung eine ausgewogene Mischung erzielt wird, die eben die aktive Integration bedingt.

Geht natürlich nicht, weil man Niemandem vorschreiben kann, wo gewohnt werden darf und wo nicht - auf die Gegend, das BL bezogen. Je mehr Menschen aus Land x zu ziehen, desto grösser wird der Anteil derer, die sich in bestimmten Gegenden ansiedeln, weil sie dort in ihrer eigenen Welt leben können, statt etwa sich bewusst für eine Gegend zu entscheiden, wo Österreicher (mehrheitlich sic.) ihren Lebensmittelpunkt haben.

So lebt man in Parallel-Gesellschaften, die Verantwortlichen haben keinen Plan und bekämpfen Symptome, wo sie erkannt werden - oder versuchen es; Das überlagernde Problem harrt Derweil weiter einer gangbaren Lösung, auf die die antwort meist lautet: Dialog, Verständnis, Abwarten, auf Freiwilligkeit setzen ... Sprich, weiter zusehen, ohne längst nötige Schritte zu setzen, um an die Wurzeln und die Ursachen vorzudringen, und Schadenwiedergutmachung zu betreiben und es weiterhin besser zu machen, oder es wenigstens zu versuchen.

Morioka
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...

Was man Vonseiten der Verantwortlichen tun kann - Schluss mit dem Kuschelkurs, einfordern dass man sich den Werten der hier ansässigen Bevölkerung anpasst, Massnahmen setzen die förderlich sind. Letzteres ist die PFLICHT der Politiker, der Integrations-Experten, der Vereine und Arbeitsgruppen, die sich dieser Sache annehmen. Für was gibt es sie sonst? Dass sie Studien in Auftrag geben, dann darüber reden, aber nichts Unternehmen? Dafür brauchen wir diese Stellen dann auch nicht, sind sie wertlos, wenn es um die Zielsetzung geht: Integration und GEMEINSAMES leben IN EINER Gesellschaft, mit GEMEINSAMEN WERTEN.

feringo
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@Morioka : Dampf ablassen

Morioka, wäre interessant, wie durch breit angelegtes Nörgeln und Raunzen sowie ein paar grob umrissenen Schlagwörtern das Problem zu lösen sei!
Aber tut wahrscheinlich der Seele gut mal abzuladen.

Morioka
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Dampf Ablassen?

Ich bringe meine Meinung ruhig und gelassen zum Ausdruck; auch auf die Gefahr hin, dass sie manchen nicht schmecken mag. :-)

Als Medium um effektive Lösungsansätze zu erarbeiten, oder Vorhandene zu präsentieren, ist der Kommentarbereich einer Zeitung eindeutig das falsche Medium.

Das gesagt (oder geschrieben), ist mit Schlagwörtern nicht viel gewonnen (ich habe mir auch überlegt, selbiges in den dritten und letzten Beitrag einfliessen zu lassen, die Idee dann wieder verworfen), mit Forderungen ebenso wenig; Jedoch bietet es viel Stoff für zünftige Diskussionen. Sie müssten nur geführt werden, sachlich, ohne dieses typische Geschrei linker wie rechter Gruppierungen, die nicht die Meinung der Mehrheitsgesellschaft für sich beeinspruchen können, und noch weniger zur Lösung beitragen. Ohne breite Diskussion innert der Bevölkerung ist nichts gewonnen, ebenso wenig wie weg- oder weiter zusehen. ;-)

feringo
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@Morioka : Lösungsideen

Wenn nur Kurzkommentare ohne längere Diskussionsfäden angewendet werden stimme ich Ihnen zu. Trotzdem finde ich die Möglichkeit Kleinbeiträge zu schreiben als riesigen Fortschritt zur früheren fast nur Konsumation.
Das Thema Integration zu lösen ist schwierig. Vorschläge und Lösungsansätze darzulegen ist aber trotzdem hilfreicher als großvolumiges Matschgern.

Morioka
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Zugestanden und auch korrekt!

Daher hier ein kleiner Ansatz der am ehesten dazu geeignet ist die Strukturen ein wenig aufzubrechen.

Ausgehend von der Überlegung, dass das Grundproblem darin besteht, dass es sich um in sich geschlossene Gruppen dreht, die wiederum in s.g. Ausländer-Vierteln und da auch meist innerhalb ihrer eigenen kleinen Welten leben, ergibt sich als erster Schritt das aufbrechen dieser Strukturen.

Dazu benötigt es der Mithilfe jener die es in Österreich geschafft haben gefragt. Die sowohl um die Situation der Menschen Bescheid wissen, als auch Zugang zu ihnen haben, ohne den Umweg e-es wie auch immer gearteten Glauben. Somit könnte man schon einigen helfen aus der Blase raus zu kommen, aus der sie nicht raus müssen - wie ich mir erlaubt habe festzustellen.

Sprache? Wäre ein weiterer Faktor wo angesetzt werden müsste. Hier, wie beim aufbrechen der Struktur, besteht jedoch weiterhin das Problem, dass das erlernen Gut und Schön ist, jedoch im Alltag für diese Menschen kaum von Relevanz. Es gibt genügend Geschäfte, etc. und Amtsgänge, Arztbesuche, finden mit Kinder statt -> siehe zB. Deutschland wo dies vielfach der Fall ist.

In der Studie wird von Vorteilen, derentwegen man sich hier aufhielte - wahrzunehmen, die Rede. Konkret würde das heissen Sozialleistungen, Wohnraum, ... Es ist also auch eine wirtschaftliche Frage - mit einer über diese Gruppe hinausgehenden, gesamtgesellschaftlichen Problematik: Was soll man mit den nicht Gebrauchten anfangen?

Es wäre Bildung, Erwerb der ...

Morioka
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...

der Fähigkeit die Landessprache zu sprechen doch auf den Zweck ausgerichtet, Menschen im Erwerbsalter auch in eine den Selbsterhalt ermöglichende Erwerbstätigkeit zu bringen. Ansonsten verbleiben nicht nur viele aus verschiedentlichen Gründen als Empfänger von Familienbeihilfen und anderen Sozialleistungen, werden so zu Kostenfaktoren, die stetig zunehmen - und am Ende des Tages bleibt ein kaputter Sozialstaat weil immer weniger einzahlen. Wie gesagt, die Sache mit der Erwerbstätigkeit, es wäre schon ein weiterer wichtiger Faktor der Integration.

Am Ende oder irgendwo dazwischen steht die 'gesunde' Durchmischung zwischen Österreichischer und migrantischer Bevölkerungsteile und da kann ich in Kürze nicht darlegen wie dieses gelöst werden kann. Auch hier die Feststellung, dass man Niemandem vorschreiben kann, wo gewohnt werden soll oder darf. Wäre Mithin aber nötig um vom 'Ausländer-Viertel' wegzukommen.

Wiederum gelte hier das Prinzip Freiwilligkeit, diesmal Vonseiten der österreichischen Bevölkerung; Die Schaffung grösserer Begegnungszentren, respektive gezielte Veranstaltungen in denen die Eine auf die Andere Welt trifft und sich auf neutralem Boden 'beschnuppern', sich kennenlernen kann, wo Vorurteile moderiert abgebaut werden und Zugang zu beider Welten geschaffen werden kann.

Morioka
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...

Da sind wir aber gerade Mal bei den bereits seit Jahren, seit Jahrzehnten anwesenden Migranten und Teils Asylberechtigten.

Wo es letztere angeht, müsste - und da habe ich schon auch einen längeren Beitrag dazu verpasst, von Beginn an nicht nur auf das Verfahren, sondern sobald feststeht dass das positiv beschieden werden könnte, auf unmittelbare Integration gesetzt werden: Sprache lernen, Einweisung in eine Region wo der Anteil von ausländischen Mitbürgern so gering als möglich ist, um nicht das Problem der Paralellgesellschaften noch weiter zu verschärfen - die ja mit für die ggw. Situation verantwortlich ist.

Es gäbe also viele Baustellen, wo ich nicht glauben mag, dass das predigen in Moscheen etwas brächte, um die ganze Sache positiv zu beeinflussen. Denn, wer soll alle Moscheen überprüfen, ob da westliche Werte gepredigt werden oder Ablehnung/Hass? Schon für die Studie wurde auf Fremdmaterial und tw. auf Deutschland verwiesen ... eine kleine Stichprobenartige Untersuchung durchgeführt, die das ganze Ausmass nicht widerspiegelt, was von dieser Seite zu Tun wäre. Mit ein paar zu diskutieren bringt wenig, da muss man Alle an Board holen.

Der Hut brennt jdf. und muss etwas getan und nicht weiter nur geredet werden. Denn - die Probleme existieren nicht seit gestern oder 5 Jahren sondern seit 20 und mehr, und kann Niemand der vielen hunderten Verantwortlichen sagen: 'Ja, davon haben wir nichts gewusst, oder da konnten wir nichts tun, ...'

Morioka
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@feringo

Ich hoffe damit der Forderung genüge getan zu haben, wenn auch die Gedanken nicht wohl strukturiert zum Ausdruck gebracht wurden - ohne vertiefte Auseinandersetzung auskommen müssen, sonst kann ich gleich einen 20-seitigen Gastbeitrag verfassen - will sicher Niemand lesen ... (Käme aber meinem Geburtsfehler entgegen, mich nicht Kurzfassen zu können, hülfte es darüber hinaus auch, Missverständnisse und Unklarheiten nicht aufkommen zu lassen.)

In diesem Sinn schönen Tag!

schetzgo
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Der Integrationsstadtrat stellt fest...

... die Religion die letzten 5 Jahre bei der Integration außen vor ( heißt so viel wie außer acht??) gelassen zu haben!
Im Ernst jetzt? Gibt's da auch einen Grund für?

Plantago
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Wie gesagt: Man beschäftigt sich intensiv mit dem Thema "Regen",

darf dabei aber den Begriff "Wasser" nicht verwenden.

limbo17
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Nein Wirklich?

Dafür brauchen die eine Untersuchung die nur viel kostet?
Die hätten nur die Bevölkerung fragen müssen über die friedfertigen und integrationswilligen Muslime!
Und wieder viel bla bla mit keiner Auswirkung!

Patriot
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Die Religionen sind Gift für ein friedliches Miteinander!

Deshalb sollte der Religionsunterricht in den Schulen auch durch einen verpflichteten Ethikunterricht ersetzt werden!

jg4186
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Ethikunterricht

Und nach welchen Werten unterrichtet ein Lehrer Ethik?
Neutralität geht nicht, kann nicht sein, den Schülern sollen ja Werte vermittelt werden. Welche dann?
Eine Werte-lose Gesellschaft wird wertlos.
Ein heutiger RU vermittelt sehr viel an Ethik. Nur brauchen Kinder dann Erwachsene, die auch danach leben und ihnen Vorbild sind an Toleranz, Solidarität, Nächstenliebe; Akzeptanz von Würde und Wert jedes Menschen, usw.

 
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