„Wir werden nie wieder Sprühkerzen verwenden“, betonte der Betreiber der „Wunderbar“ in Graz (wir berichteten). Also jenes Lokals, in dem in der Silvesternacht ein Feuer ausgebrochen war – 13 Gäste wurden dabei verletzt, die meisten von ihnen bei der Flucht ins Freie. „Wir werden jetzt ab sofort keine Sprühkerzen mehr verwenden. Nach so einer Tragödie muss man einfach reagieren“, ist sich auch Philipp Nusshold sicher – wobei der Betreiber der Grazer Clubs „Kottulinsky“ und „Monkeys“ die Brandtragödie in einer Bar in Crans-Montana meint, bei der mindestens 40 Menschen ums Leben kamen. Vermutlich wurde auch dieser Brand durch Sprühkerzen ausgelöst.
Nach Brandtragödien
Grazer Stadträtin setzt sich im Bund für Sprühkerzen-Verbot in Lokalen ein
Dass immer mehr Gastronominnen und Gastronomen freiwillig auf Sprühkerzen verzichten, begrüßt die Grazer Stadträtin Claudia Unger (ÖVP) – doch nach jüngsten Tragödien will sie sich für ein Verbot einsetzen.
© Klz / Stefan Pajman