Wer einen Cappuccino lang mit den beiden Herren spricht, ahnt, warum die Stadt Graz ihnen den Zuschlag erteilte. Voller Leidenschaft skizzieren Mirsad Krasniqi und Rainer Sommer-Schraußer, wie sie ihr neues Café gestalten werden, das sie ab August in der Grazer Herrengasse auftischen – in jenen Räumen, die zwar im Eigentum der Stadt stehen, in den vergangenen 22 Jahren aber dem Café Sacher „gehörten“. Ehe dieses heuer zu Ostern zusperrte. Krasniqi und Sommer-Schraußer, bis zuletzt Mitarbeiter beim Sacher, zeigten ohne zu zögern auf. Und im Grazer Rathaus hieß es: Gut, macht es.