Am heutigen Donnerstag beschließt der Grazer Gemeinderat das neue Doppelbudget für die Jahre 2025 und 2026. Tags davor warnte der Stadtrechnungshof erneut vor einem Verlust der Liquidität: In der Mittelfristplanung seien 110 Millionen Euro pro Jahr einzusparen, sonst drohe „ein unkontrollierbarer Stillstand“, heißt es im Bericht. Die Stadt stehe keineswegs vor der Pleite, entgegnet Finanzstadtrat Manfred Eber (KPÖ), diese Behauptung beruhe auf falschen Annahmen. „Würden diese Vorschläge umgesetzt werden, müssten wir Leistungen wie Kinderbetreuung und Bildung drastisch kürzen“, reagiert Eber auf die Vorschläge des Rechnungshof. Auch Sport- und Kulturförderungen müssten nach Ermessen des Stadtrechnungshofs komplett gestrichen werden, so der Stadtrat, das würde die Stadt aber nicht tun.
Die wichtigsten Begriffe erklärt
Krokodilsmaul, Kassenstärker ... hä? Das Grazer Budget für Dummies
2090 Seiten, dicht bedruckt mit Zahlenreihe nach Zahlreihe: Das ist das neue Budget der Stadt Graz. Wer in der Polit-Debatte mitreden will, sollte zumindest diese Budgetbegriffe kennen.
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