Vor gut einem Jahr gingen die Wogen hoch: Die jüdische Gemeinde Graz hatte mit Elke Kahr die amtierende Grazer Bürgermeisterin vom offiziellen Gedenken an die Reichspogromnacht 1938 ausgeladen. Der Grund: Nach dem Hamas-Angriff auf Israel war auf dem Rathaus-Balkon eine Israel-Flagge angebracht worden – auf Antrag der ÖVP und mit Unterstützung von Grünen und SPÖ, jedoch ohne Stimmen der KPÖ. Elie Rosen, der Präsident der jüdischen Gemeinde Graz, begründete den Schritt zudem mit einer „über die Jahre hindurch gefestigten, unmissverständlichen Positionierung der Grazer KPÖ gegenüber dem jüdischen Staat“.
Neustart
Zwist zwischen jüdischer Gemeinde und KPÖ beigelegt
Im Vorjahr war Bürgermeisterin Elke Kahr von Pogromgedenken ausgeladen worden. Dieses Jahr stand die Grazer Stadtchefin wieder auf der Einladungsliste.
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