Aushänge der Stadt an den Haustüren in der Kernstockgasse informieren derzeit über einen Schritt, der mit 1. Februar vollzogen wird. Wie kürzlich berichtet, wird die Straße in Maria-Stromberger-Gasse umbenannt. Die rot-grün-rote Stadtregierung zieht damit die Konsequenzen aus dem Bericht einer Historikerkommission, der 2017 fertig wurde. 20 „sehr bedenkliche“ Straßennnamen sind darin festgehalten. Der großen Mehrheit der zwanzig Namensgeber wird im Bericht eine Nähe zur nationalsozialistischen Ideologie attestiert. Unter Schwarz-Blau begann man daraufhin überhaupt alle Straßen, die nach Personen benannt sind, mit einer Zusatztafel zu versehen, die über den Namensgeber informiert. Die aktuelle Stadtregierung setzt nun darauf, die betreffenden Straßen umzubenennen.
Kernstockgasse
Opposition kritisiert Umbenennung und spricht von „Farce“
Mit 1. Februar wird die Kernstockgasse im Grazer Bezirk Gries in Maria-Stromberger-Gasse umbenannt. Heftige Kritik kommt dazu von ÖVP, FPÖ und KFG.
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