Als der Regen über den Tag, nur unterbrochen von kurzen Pausen, in durchaus hoher Intensität auf die Planai prasselte und der böige Wind sogar dafür sorgte, dass die Lifte oben am Gipfel ihren Dienst unterbrechen mussten, da zweifelte man schon leicht, ob es wirklich einen Nacht-Riesentorlauf in Schladming geben würde. Und tatsächlich stand alles an der Kippe, erst um 15 Uhr gab FIS-Renndirektor Markus Waldner grünes Licht: Die Piste hielt dank perfekter Vorbereitung dem Wasser von oben stand, nur legte man den Start nach unten. Eine weise Entscheidung – und so durften sich angesichts des Wetters sensationelle 14.980 Fans über eine kompakte, aber nicht weniger spannende Show freuen.