Tauziehen um AblöseLawinenverbau in der Ramsau verzögert sich, Experten warnen vor Gefahr

Auch für den heurigen Winter wird es den dringend benötigten Lawinenverbau in der Ramsau nicht geben. Die Grundbesitzer fordern mehr, als geboten wird. Bei größerem Niederschlag müsste der Ort evakuiert werden.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Über die langgezogene Wiese rechts von der Kirche brauste die Lawine im Jänner 2019 in den Ort © Veronika Höflehner
 

In der Nacht des 15. Jänner 2019 bahnte sich eine Lawine ihren Weg durch das Erdgeschoß des Hotels Pehab in Ramsau. 60 Gäste schliefen in ihren Zimmern. Es gab enormen Sachschaden, aber keine Menschenleben zu beklagen. Der dringend notwendige Lawinenverbau unterhalb des Eiskars im Dachsteinmassiv steht drei Jahre später noch immer nicht. Es wird um Geld gestritten.

Kommentare (1)
Ennstaler
0
4
Lesenswert?

In der Ramsau Bürgermeister sein…

ist wahrlich nicht einfach. Dass aber einer queruliert ist mehr als fahrlässig. Was passiert, wenn zu lange herumgeeiert wird, hat man in Hallein gesehen. Irgendwann muss auch einmal Schluss sein. Sollte wirklich, was hoffentlich niemals eintritt, eine Lawine den ganzen Ort verwüsten und sind dann auch noch Menschenleben zu beklagen, dann möchte ich nicht in der Haut dieses Herrn stecken. 2019 ist nur gut ein Drittel der Schneemassen in dem Kar abgegangen…..nur so als Hinweis…