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Geplante Ferienanlage„Wir können das Projekt nicht verhindern“

Um geplanten Ferienkomplex in der Augasse entbrannte ein heftiger Streit im Schladminger Gemeinderat. Die Opposition sieht weiteres Zweitwohnsitz-Projekt.

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Auf diesem Grundstück südlich der Schladminger Augasse soll der neue Ferienkomplex entstehen © Martin Huber
 

Das Thema Zweitwohnsitze lässt Schladming auch weiterhin nicht los. So führte die geplante Hotel- und Appartementanlage in der Schladminger Augasse am Mittwoch zu heftigen Auseinandersetzungen im Gemeinderat.

Kommentare (2)

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Ennstaler
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Vielen herzlichen Dank

dass noch so ein Riesending herkommt. Die Einheimischen werden immer weniger und mit jedem dieser Projekte wird dem Bevölkerungsaustausch wieder Vorschub geleistet- und irgendwelche "Zuagroastn" übernehmen das Ruder. Es zählt einzig und allein der Profit. Traurig als Schladminger zu wissen, dass sich unsere Kinder durch die aus solchen Projekten resultierenden Preise nichts mehr hier aufbauen zu können (zumindest nicht durch normale, ehrliche Arbeit). Aber vielleicht ist es ja das Ziel solcher Maßnahmen, die Einheimischen loszuwerden, sind ja doch manchmal auch a bisserl unbequem.... In Schladming ist es lange nicht mehr so schön, wie es einmal war - sehr, sehr schade.

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UdoLindenberg
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Ich würde ...

... den ideologisch vorbelasteten Begriff "Bevölkerungsaustausch", den neben den rechtsextremen "Identitären" auch der Massenmörder von Christchurch (Neuseeland) benutzt hat, nicht verwenden. Der Begriff öffnet die Diskussion in eine Richtung, die mit der Sache nichts zu tun hat. Seine Verwendung schreckt potenzielle Kritiker des Bauprojektes ab, die mit Rechtsextremismus vernünftigerweise nichts zu tun haben möchten. Ein "Bevölkerungsaustausch" ist auch nicht das Ziel dieses (und diverser anderer) Projekte. Bei solchen Projekten geht es hauptsächlich um Geld. Auf Dauer frisst das Geld die große, sondern auch die kleine Welt von Schladming. Wie so viele andere Orte wird auch Schladming immer hässlicher. Vieles könnte verhindert werden, wenn die Bevölkerung sich wehrt. Leider interessieren die meisten sich nicht dafür oder sind schlicht zu feig und wollen es sich mit der Obrigkeit nicht verscherzen, schließlich könnte man ja "einmal etwas brauchen von der Gemeinde".

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