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Auf der Suche nach Ötzi

Heinz Verbnjak (39) beendet heute seine Häuslbauer-Pause.

 

AUSDAUERSPORT. Viel Ausdauer hat er in den beiden letzten Jahren bewiesen. Heinz Verbnjak ließ als Häuslbauer die Muskeln spielen, den Sport musste er ruhen lassen. Jetzt greift der in Klagenfurt wohnende Admonter aber wieder voll in der Szene an.

Bei seinem heutigen Saisonauftakt kann der 39-Jährige gleich beweisen, wie viel Ausdauerleistung noch in ihm steckt. Denn Verbnjak hat sich den Ötzi-Alpin-Marathon im Schnalstal (Südtirol) für den Wiedereinstieg ausgesucht. Als zweifacher Titelträger (2006 und 2009) geht es für ihn um mehr als um die Ehre.

Die Strecke muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Start ist in Naturns auf 554 Meter Seehöhe, das Ziel liegt bei der Grawand auf 3212 Meter Höhe, ganz in der Nähe der österreichischen Grenze und der Ötzi-Fundstelle. Zwischen Start und Ziel liegen 24 Kilometer mit dem Mountainbike, 11,8 Kilometer Berglauf und 6,2 Kilometer mit den Tourenski. Das stimmige Motto der Veranstaltung: "Von der Blüte zum Gletscher."

"Das ist gleich einmal das Highlight meiner Saison", sagt Verbnjak, der sich seit Herbst 2011 wieder vermehrt aufs Rad gesetzt und sich den Tourenski gewidmet hat. Das Laufen ist nach wie vor nicht seine Paradedisziplin, sagt er. "Der ,Ötzi' entscheidet sich ohnehin beim Tourenskilauf. Da können sich in der großen Höhe noch Dramen abspielen." Mitspielen muss natürlich auch das Wetter.

Als Bikespezialist bestreitet Verbnjak im Sommer für sein Wiener Team (mountainbiker.at) dann den Bike-Marathon in Bad Goisern und das Kitzalp-Bike, eventuell auch größere Marathon-Rennen. Ausdauer ist jedenfalls gefragt. CHRISTOPH HEIGL

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