60 Prozent der Fläche der Steiermark sind mit Wald bedeckt. Aufgrund dieses nicht unerheblichen Gebiets und des Umstands, dass in Zeiten wie diesen die Forschung in überaus vielen Bereichen weit fortgeschritten ist, erstaunt eines deshalb doch: Die Baumkronen sind ein bisher größtenteils weißer Fleck. Lediglich zwei Projekte haben sich ihnen bisher gewidmet: das erste 2023 in Zusammenarbeit mit der Forstlichen Ausbildungsstätte (FAST) Pichl im Mürztal, das zweite im vergangenen Jahr im Nationalpark Gesäuse. Dort waren Forscher einen Monat lang zugange, haben die Kronen von fünf Bäumen und die Tierwelt, die sich dort oben bewegt, genau in Augenschein genommen.
Nationalpark Gesäuse
Gefährdete und noch nie gesehene Tierarten tummeln sich in den Baumkronen
Einen Monat lang untersuchten Forscher Baumkronen im Gesäuse in Bezug auf ihre tierischen Bewohner. Zum Vorschein kamen 19 Arten, die auf der Roten Liste stehen, und einige in der Steiermark noch nie zuvor gesehene.
© Ch. Komposch