Von 542 auf 539 – und dann 287 Gemeinden: Die Geschichte der Gemeindestrukturreform ist nicht schnell erzählt. Nachdem sich SPÖ-LH Franz Voves und ÖVP-Vize-LH Hermann Schützenhöfer "zusammengerauft" haben, erklärten sie ab 2011 Reformen zum Ziel. Zur Pflicht und zur Kür. Die Zahl der Abteilungsleiter im Land wurde geschrumpft, die Zusammenlegung von acht Bezirken/BHs angekurbelt. Doch alles kein Vergleich zu den Gemeindefusionen. Das "profil" adelte die Landesspitze 2015 sogar zu Österreichs mutigsten Politikern. Vergebens: Voves blieb mit der SPÖ bei der Landtagswahl knapp unter dem eigenhändig gemeißelten Wahlziel. Er trat zurück und überließ der ÖVP den Landeshauptmann.
Steirische Gemeindefusionen
Der Reformeifer wurde nicht überall belohnt
Der steirische Gemeindebund geriet während der Strukturreform nicht selten zwischen die Fronten. Eine Rückschau mit Zerreißproben, erreichten und versäumten Zielen.
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