Im Fall des neunjährigen Schülers aus Voitsberg, der bei Minus 1 Grad einen Test vor seiner Klasse schrieb, schalten sich immer mehr Leute ein. Fest steht: Der Bub hat den Test im Wissen seiner Eltern im Freien absolviert. Zuvor war sein Maskenbefreiungsattest – das von einem impfskeptischen, amtsbekannten Arzt stammt – von der Direktorin abgelehnt worden. Die Eltern machten ein Foto, das sich rasend schnell in den sozialen Netzwerken verbreitete. Die Bildungsdirektion betont: Der Schüler war zum Zeitpunkt der Fotoaufnahme entschuldigt, es bestand keine Aufsichtspflicht durch die Schule. Bei Gesprächen am Freitag sei kein dienstliches Fehlverhalten der Lehrpersonen festgestellt worden.
Voitsberger Schüler
Wiener Anwalt will Direktorin anzeigen, Kinderanwältin sieht Eltern in der Pflicht
Ein Rechtsanwalt hat den Fall eines Voitsberger Schülers übernommen, der einen Test – im Wissen der Eltern – im Freien absolviert hatte. Die Kinder- und Jugendanwaltschaft verurteilt die "Instrumentalisierung" des Neunjährigen.
© Simone Rendl