Faszination SternenhimmelEr ist unterwegs in dunklen Ecken - für den Blick in die Unendlichkeit

Sonne, Mond und Sterne - und jedes Jahr im August die Perseiden - ziehen die Menschheit seit Jahrtausenden in ihren Bann. Doch Lichtverschmutzung macht das Beobachten zusehends zum Nachthimmelfahrtskommando.

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Michael Kleinburger, Naturfotograf
Astro-Fotograf Michael Kleinburger holt mit seinen Bildern ein Stück Himmel auf die Erde © © Helmut Lunghammer
 

Milchstraßenverkehrsordnung, Lektion eins: All das Jetzt ist Vergangenheit, sobald man ins Weltall blickt. „Das Licht braucht 2,5 Millionen Jahre von der Andromeda-Galaxie bis zur Erde, demnach schauen wir soeben Millionen Jahre zurück“, sagt Michael Kleinburger, der sein Auge am anderen Ende des imposanten Teleskops nicht vom Sucher abwendet. Unser Auge müsse sich erst einmal an eine richtig dunkle Nacht gewöhnen. 30 Minuten dauert das. Daher erteilt der leidenschaftliche Astrofotograf an diesem Ausflugsabend unters Himmelszelt gleich Lektion zwei: Handy aus.