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Corona in der SteiermarkBischof setzt außergewöhnliche Geste, sieben weitere Verstorbene am Montag

+++ 1572 Covid-19-Fälle +++ 87 Steirerinnen und Steirer sind verstorben, sieben weitere Todesfälle am Ostermontag +++ Ostern wurde per Livestream gefeiert +++ Steiermarkweit kamen in der Osterwoche 799 Anzeigen wegen Verstößen gegen Ausgangsbeschränkungen hinzu +++

Viel los am Ostermontag am Murradweg beim Grazer Augarten © Daniela Brescakovic
 

Ostern steht heuer ganz unter dem Eindruck der Corona-Ausnahmesituation. Es gelten weiterhin strikte Ausgangsbeschränkungen. Ab Dienstag gibt es aber erste Lockerungen bei Geschäften und Dienstleistungen. Wir halten Sie heute wieder den ganzen Tag lang über das Geschehen in der Steiermark auf dem Laufenden.

  • Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle in der Steiermark liegt bei 1572 (laut Gesundheitsministerium; Stand Montag, 21 Uhr). Aktuell sind 968 Personen erkrankt.
  • 517 Personen galten Sonntagabend in der Steiermark als genesen.
  • In der Steiermark sind mittlerweile 87 Todesopfer zu beklagen.
  • Es gelten weiterhin Ausgangsbeschränkungen für alle.
  • Ab morgen dürfen viele Geschäfte wieder öffnen - aber es gilt Maskenpflicht in Öffis und bei jedem Einkauf!
  • 2851 Anzeigen in der Steiermark, davon 799 in der Osterwoche
  • Gesundheitstelefon 1450 nur für jene, die Symptome haben! Allgemeine Fragen richten Sie an Tel. 0800 555 621.
  • Die Hotline der steirischen Krisenintervention ist unter 0800 500154 (9 bis 21 Uhr) erreichbar.
  • Hotline für Eltern und Erziehungsberechtigte: 0676 8666 4668
  • Hotline Sozialabteilung des Landes: 0800 20 10 10
  • Pflege-Hotline des Landes: 0800 500 176 (8 bis 18 Uhr)
  • Kostenlose ZEBRA-Sorgenhotline mit Dolmetsch 0800 799 702 (Montag bis Freitag, 9 - 12 Uhr).
  • Der Verein Traumahilfe Österreich bietet unter 01 413 00 44 telefonische Beratung für Menschen in Quarantäne oder Selbstisolation.
  • Die Caritas musste ihre Haussammlung für Steirer in Not stoppen. Wir wollen helfen: Spenden Sie unter dem Kennwort "Coronahilfe" an Steirer helfen Steirern.

Die Entwicklungen in der Steiermark vom Osterwochenende (Samstag und Sonntag), können Sie an dieser Stelle detailliert nachlesen. Die aktuellen Entwicklungen in Österreich und dem Rest der Welt vom Ostermontag können Sie unter diesem Link finden.

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Die wichtigsten Ereignisse des Tages im Live-Ticker

21.09 Uhr. Mit Stand 21 Uhr beträgt die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 in der Steiermark 1572. Das bedeutet ein Plus von 19 bestätigten Infektionen im Vergleich zum Vorabend.

Mittlerweile gelten 517 Personen in der Steiermark als genesen. Das sind um fünf Personen mehr als 24 Stunden zuvor. Die Zahl der aktiv erkrankten Personen (positive Tests minus verstorbene und genesene Personen) beträgt derzeit 968.

Nach politischen Bezirken (in Klammer die Veränderung in den vergangenen 24 Stunden):

  • Bruck-Mürzzuschlag: 50 (-)
  • Deutschlandsberg: 40 (-)
  • Graz: 425 (+12)
  • Graz-Umgebung: 172 (+3)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 289 (-)
  • Leibnitz: 169 (+1)
  • Leoben: 23 (-)
  • Liezen: 79 (-)
  • Murau: 5 (-)
  • Murtal: 31 (-)
  • Südoststeiermark: 47 (-)
  • Voitsberg: 95 (-)
  • Weiz: 147 (+3)
    (Quelle: Gesundheitsministerium)

19.30 Uhr. Mit einer halben Stunde Verzögerung - Internetprobleme - startet Andreas Gabalier "im Stall eines Freundes" sein Ostermontagskonzert, das auf Facebook gestreamt wird. Bis zu 20.000 Fans schauen live zu.

19.07 Uhr. In der Steiermark sind heute sieben weitere Personen verstorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren. Damit sind insgesamt 87 Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Die neu gemeldeten Todesfälle sind ein Mann (Jahrgang 1926) und zwei Frauen (Jahrgänge 1928 und 1948) aus dem Bezirk Graz-Umgebung, eine Frau (Jahrgang 1927) und ein Mann (Jahrgang 1942) aus Graz und zwei Frauen (Jahrgänge 1926 und 1935) aus dem Bezirk Weiz.

17.49 Uhr. Eine spezielle Botschaft schickten die jungen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aus Eisbach-Rein aus. Hier nachzusehen.

17 Uhr. Eine außergewöhnliche Geste setzte der steirische Oberhirte Wilhelm Krautwaschl in Mariazell: Er weihte Österreich und seine Menschen der Magna Mater Austriae. Maria gilt als Beschützerin in Bedrängnis, etwa bei Pandemien wie derzeit verursacht durch das Corona-Virus.
Wir haben die Andacht via Livestream übertragen.

16.54 Uhr. Noch immer keine Schutzmaske oder auf der Suche nach einem hübscheren, nachhaltigeren Stoffmodell? Seit heute müssen diese ja auch in den Öffis getragen werden. Hier finden Sie eine Übersicht aus Graz. Und in diesem PDF finden Sie viele steirische Masken-HerstellerInnen.

16.32 Uhr. Frisch geupdatet: Diese Geschäfte in Graz haben morgen wieder offen.

16.16 Uhr. Wenig überraschende Absage: Die Tattoo Convention Graz am 16. und 17. Mai 2020 in Kalsdorf muss erstmals seit dem Bestehen abgesagt werden. Das teilten die Veranstalter am Ostermontag mit.

15.35 Uhr. "Ein freundliches Gesicht erkennt man eben auch hinter der Maske und es tut gut in einer Zeit wie jetzt so einem Menschen zu begegnen", schrieb ein Leser aus der Weststeiermark unserer Regionalredaktion. Er teilt hier eine Anekdote aus dem Alltag in der Corona-Krise und macht auf die kleinen Helden des Alltags aufmerksam.

15.02 Uhr. In Graz sollte in den nächsten Monaten der Erwerb von 15 neuen Garnituren unter Dach und Fach gebracht werden, bis zu 40 weitere moderne Straßenbahnen sollten folgen. KPÖ-Stadträtin Elke Kahr fürchtet nach Aussagen von Finanzstadtrat Günter Riegler nun aber um den geplanten Kauffahrplan.

14.35 Uhr. Die "neue Freiheit" ab Dienstag. Während viele Steirer (und vor allem auch Händler) der morgigen Teilöffnung vieler Handelsbetriebe freudig entgegenfiebern, betonte Gesundheitsminister Rudi Anschober am Montag einmal mehr, "dass wir uns durch unbedachtes Verhalten das Erreichte nicht zunichte machen dürfen". Er erinnert nochmals an die neuen Regeln:

  • Strikte Einhaltung der Zugangsregeln in die Geschäfte (1 Kunde pro 20 Quadratmeter)
  • Mindestabstand beim Warten auf Einlass
  • Tragen des Mund-Nasen-Schutzes in allen Geschäften
  • Mindestabstand und Mund-Nasen-Schutz auch in den Öffis.

14.30 Uhr. 146 Steirer im Spital. Weiter konstant bleibt die Zahl der Steirer, die mit Covid19-Erkrankung im Spital liegen. Montagvormittag waren es laut Gesundheitsministerium 146 - davon lagen 31 auf einer Intensivstation.

14.25 Uhr. Die Kurve flacht sich weiter ab.  Seit Montagvormittag kamen in der Steiermark sieben positiv auf Covid-19 getestete Personen hinzu - insgesamt wurden hierzulande 1560 Menschen positiv getestet.

Bestätigte Fälle nach Bezirken (Veränderung zu Sonntagabend):

  • Bruck-Mürzzuschlag: 50
  • Deutschlandsberg: 40
  • Graz: 419 (+6)
  • Graz-Umgebung: 169
  • Hartberg-Fürstenfeld: 289
  • Leibnitz: 169 (+1)
  • Leoben: 23
  • Liezen: 79
  • Murau: 5
  • Murtal: 31
  • Südoststeiermark: 47
  • Voitsberg: 95
  • Weiz: 144

14.05 Uhr. Verschiebt Corona den geplanten Straßenbahn-Kauf? In den nächsten Monaten sollte in Graz der Erwerb von 15 neuen Garnituren unter Dach und Fach gebracht werden, bis zu 40 weitere moderne Straßenbahnen sollten folgen. KPÖ-Stadträtin Elke Kahr fürchtet nach Aussagen von Finanzstadtrat Günter Riegler nun aber um den geplanten Kauffahrplan. Mehr dazu in dieser Geschichte.

13.45 Uhr. Rotes Kreuz bietet Hilfe in Stress-Situationen und hat hier ein paar wertvolle Tipps zusammengefasst

13.30 Uhr. Die Polizei bedankt sich per Video für die Disziplin der (meisten) Steirer. Aber sehen Sie selbst:

12.45 Uhr. Weniger los in Graz, aber viele Freizeitsportler auf Rad- und Wanderrouten unterwegs. Nicht nur im Grazer Stadtpark, sondern auch im Augarten oder beim Hilmteich ist am (sehr wolkigen) Ostermontag relativ wenig los.

Viel Betrieb herrscht - wie so oft in den letzten Tagen - am Murradweg, berichtet Kollege Moritz Linni: "Was gestern schon aufgefallen ist, bestätigt sich auch heute trotz des mäßigen Wetters: der Murradweg ist voll, überhaupt sind ganz viele mit dem Rad unterwegs - von jung bis ganz alt", so Linni.

Selbiges gilt für beliebte Wanderungen im Norden von Graz. In Eisbach-Rein etwa sind viele Menschen am Ostermontag in den Mühlbachgraben und auch auf den Mühlbacher Kogel unterwegs, die Parkplätze sind hier immer wieder voll. So auch in Deutschfeistritz: Parkplätze, die bislang noch nicht als solche gedacht waren, von Wanderern besetzt. Ein Mann, der Richtung Schartnerkogel unterwegs ist, berichtet: "Die Grazer Hausberge sind so überlaufen, jetzt habe ich Zeit, etwas neues auszuprobieren".

12.25 Uhr: Zu Mittag ein Blick auf die Covid-Zahlen. Diese blieben laut Gesundheitsministerium in der Steiermark bis Montag, 12 Uhr gleich - mit 1553 positiv auf Covid-19 getesteten Personen. Ein Drittel davon gilt als genesen.

12.15 Uhr: Seltene Eisvögel mitten in Graz. Ein Grazer entdeckte kürzlich nördlich der Augartenbrücke die besonders seltenen Eisvögel. Kommen auch diese Tiere nun, bedingt durch mehr Ruhe durch die Coronaregelungen, immer weiter in die Innenstadt?

Welche Wildtiere sich zuletzt vermehr im Grazer Stadtgebiet blicken ließen, lesen Sie in der Geschichte von Thomas Wieser.

12.00 Uhr: Emmaus-Andacht aus Mariazell. Eine Vorab-Information: Aufgrund der Corona-Einschränkungen übertragen wir dieses Jahr die Osterfeierlichkeiten mit Bischof Wilhelm Krautwaschl via Livestream. Am Ostermontag übertragen wir ab 17 Uhr die Emmaus-Andacht aus der Basilika in Mariazell.

11.45 Uhr: 799 Anzeigen in der Osterwoche. Seit Beginn der Corona-Ausgangsbeschränkungen wurden in der Steiermark 2851 Anzeigen wegen Verstößen ausgestellt. In der Osterwoche kamen landesweit 799 Anzeigen hinzu, sagt Polizeisprecher Leo Josefus im Gespräch mit der Kleinen Zeitung. Indes ist die Zahl der Rettungs-Notfalleinsätze (u.a. wegen des eingebrochenen Verkehrs) stark zurückgegangen. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

11.15 Uhr: Polizei kontrolliert im Stadtpark. Wetterbedingt (oder weil Ostermontag ist) ist heute in der Grazer Innenstadt und den Parks noch sehr sehr wenig los, berichtet unsere Kollegin Daniela Brescakovic. Die Polizei ist aber - wie schon in den letzten Tagen und Wochen präsent.

Polizei kontrolliert - mit Sicherheitsabstand Foto © Daniela Brescakovic

11.00 Uhr: Mit diesen Bildern kommt Farbe ins Haus. In der Coronabedingten schulfreien Zeit wollen wir unseren kleinsten Leserinnen und Lesern weiterhin Abwechslung bieten: Die Pöllauerin Hermine Muhr stellt deshalb ihre Ausmalbilder für Kinder zur Verfügung. Einfach herunterladen und losmalen!

10.55 Uhr: Corona zeigt die Kunden-Treue. Seit 29 Jahren führt Elfriede Atzler das Geschäft "Elfi Moden" in Weißkirchen. Sie erzählt über die Wochen, die sie geschlossen halten musste und freut sich darauf, ihr Geschäft wieder zu öffnen. In der Geschichte von Michaela Egger erzählt die Unternehmerin, dass eine Kundin sofort einen 300-Euro-Gutschein bestellt habe, um nur ja wieder nach der Krise bei ihr einkaufen zu können.

10.45 Uhr: Viele Geschäfte legen wieder los. Stündlich länger wird auch jene Liste an Geschäften und Läden, die ab morgen wieder öffnen. Für Graz und Umgebung wurde die Liste in dieser Geschichte zusammengefasst.

10.30 Uhr: Vieles neu ab 14. April. Morgen sperren nicht nur eine Reihe an Geschäften und Waschanlagen bei Tankstellen wieder auf, auch in den Öffis ist vieles neu - zum Beispiel das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend vorgeschrieben. Daran erinnern jetzt auch die Bundesbahnen ÖBB.

09.55 Uhr: Ansturm auf Gesundheitstelefon 1450 lässt nach. Zum Teil völlig überlastet war Mitte März das Gesundheitstelefon 1450. Mittlerweile hat der Druck nachgelassen, auch wenn von Entspannung noch keine Spur sei, erklärt der steirische Rettungskommandant Peter Hansak im ORF-Steiermark-Gespräch.

In Zahlen: Sei es hierzulande Mitte März zu bis zu 4500 Anrufen an die Nummer 1450 pro Tag gekommen, liege man mittlerweile bei 300 Anrufen. Vor der Corona-Krise lag man im Schnitt bei 100 Anrufen.

09.35 Uhr: Die Corona-Vorschriften bedeuten auch für die steirischen Feuerwehren eine große Herausforderung - zumal sie in diesen Tagen durch die anhaltende Trockenheit mit vielen Bränden zu kämpfen haben. Montagfrüh etwa waren sechs Feuerwehren in Kapfenberg im Einsatz, um das Ausbreiten eines Waldbrandes auf ein Siedlungsgebiet zu unterbinden. "Das vorschriftsmäßig Tragen von Mundschutz hat die Arbeiten nicht gerade erleichtert", hieß es vonseiten der Feuerwehr. Mittlerweile konnte "Brand aus" gegeben werden.

09.25 Uhr: Zwei (Geister-)Rennen der Formel 1 in Spielberg? Formel-1-Weltverbandschef Jean Todt rechnet fest mit einem Formel-1-Neustart auch mit Zuschauern noch in diesem Jahr. "Ich glaube daran. Ich hoffe es und wir brauchen es". Ein Notfall-Szenario ist, das der Grand Prix von Österreich am 5. Juli der Saisonstart - und noch dazu mit zwei Rennen - ist.

Auch Geisterrennen ohne Fans sind in der Steiermark und bei folgenden WM-Läufen im Gespräch. "Das sind mögliche Optionen", sagte Todt.

09.15 Uhr: Mehr Probleme für Leistungsschwächere. Seit mehr als einem Monat werden in Österreich die Schüler über "Distance Learning" unterrichtet. Experten warnen jedoch, dass dadurch die Bildungs-Schere weiter aufgehen und leistungsschwächere Schüler weiter zurückfallen könnten. Mehr dazu lesen Sie in der Geschichte von Daniela Brescakovic.

08.45 Uhr: Die Asfinag fährt ihre Baustellen wieder hoch. Gleich nach Beginn der Corona-Restriktionen in Österreich stellte die Asfinag auf Notbetrieb um und stellte die Bau- und Sanierungsarbeiten an steirischen Autobahnen und Schnellstraßen ein. Ab nächster Woche wird wieder schrittweise hochgefahren. Wann es auf welcher Baustelle losgeht und wo der Fertigstellungstermin wohl nicht eingehalten werden kann, lesen Sie hier.

08.00 Uhr: Spannendes Projekt in Pöllau. Pöllau bei Hartberg hat eine Informationsplattform in Betrieb, die einfach zu bedienen ist und alle Informationen - von der Gemeinde, für Vereine und auch für Kinder - rasch an die Bürger weitergibt. Während der Coronakrise wäre das System für alle Gemeinden gratis zu haben, erklären die Entwickler in der Geschichte von Ulla Patz.

07.00 Uhr: Die Serie an Absagen großer Veranstaltungen geht weiter: Die große Eröffnung des neuen "Zentrums am Berg" am Erzberg in Eisenerz im Mai ist abgesagt. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren, doch das Coronavirus und Veranstaltungsverbote machen den Verantwortlichen des Montanuniversität Leoben einen Strich durch die Rechnung. Mehr darüber lesen Sie in der Geschichte von Johanna Birnbaum.

Die wichtigsten Ereignisse vom Osterwochenende

21.30 Uhr. Tagesbilanz des Ostersonntags: Binnen 24 Stunden wurden 29 neue bestätigte Infektionen gemeldet. Mittlerweile gelten 512 Personen in der Steiermark als genesen. Das sind um 24 Personen mehr als 24 Stunden zuvor. Die Zahl der aktiv erkrankten Personen (positive Tests minus verstorbene und genesene Personen) beträgt derzeit 961.

Bestätigte Fälle nach Bezirken (Veränderung in den letzten 24 Stunden):

  • Bruck-Mürzzuschlag: 50 (+1)
  • Deutschlandsberg: 40 (-)
  • Graz: 413 (+3)
  • Graz-Umgebung: 169 (+3)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 289 (+2)
  • Leibnitz: 168 (-)
  • Leoben: 23 (-)
  • Liezen: 79 (-)
  • Murau: 5 (-)
  • Murtal: 31 (-)
  • Südoststeiermark: 47 (-)
  • Voitsberg: 95 (+1)
  • Weiz: 144 (+19)

19.05 Uhr. Die von den Behörden befürchteten Menschenmassen, die am Ostersonntag Ausflugsziele stürmten, sind ausgeblieben. „Im Prinzip halten sich die Steirer zu einem großen Prozentsatz sehr gut an die Vorgaben“, sagt Manfred Gruber von der Landespolizeidirektion Steiermark in "Steiermark heute".

Steiermark heute - Polizei zieht erste positive Bilanz zu Ostern

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18.29 Uhr. In der Steiermark sind vier weitere Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, gestorben. Wie die Landessanitätsdirektion Steiermark am Ostersonntagabend mitteilte, sind damit in der Steiermark bisher insgesamt 80 Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben.

Die neu gemeldeten Todesfälle waren demnach zwei Männer (Jahrgänge 1939 und 1948) aus dem Bezirk Graz-Umgebung, einer (Jahrgang 1942) aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag sowie ein Mann (Jahrgang 1942) aus der Landeshauptstadt Graz. Die am stärksten betroffenen steirischen Bezirke sind bisher Hartberg-Fürstenfeld mit insgesamt 25 Todesfällen, gefolgt vom Bezirk Graz-Umgebung mit 19 Todesfällen und der Stadt Graz mit 15 Todesfällen.

17.36 Uhr. Auch einen Superstar kann schon mal ordentlich langweilig werden ...

Andreas Gabalier gibt am Ostermontagabend übrigens ein Konzert - die Premiere der Volks-Rock'n'Roll One Man Show.

16.29 Uhr. Die FPÖ hofft angesichts der Corona-Pandemie auf ein Umdenken in Sachen Spitalsreform. FPÖ-Antragsteller Marco Triller: „Jeder Politiker, der nach den aktuellen Geschehnissen noch über die Schließung von dezentralen Krankenhausstandorten nachdenkt, ist von allen guten Geistern verlassen!“ Mehr im Politik Intern von Ernst Sittinger.

14.22 Uhr. Ab Dienstag dürfen erste Geschäfte wieder öffnen. Die Grazer Stadtredaktion hat zusammengefasst, wer aufmacht und wie lange - und die Weizer Regionalredaktion berichtet von gemischten Gefühlen bei den Geschäftstreibenden.

13.10 Uhr. Warum ein läppischer Bürgermeisterbrief halb Wien aus der Fassung bringt, das Ausseerland in der Sache selbst aber kaum vom ursprünglichen Standpunkt abrückt. Versuch einer Erklärung von Christian Huemer.

11.44 Uhr. Bischof Wilhelm Krautwaschl feierte heute Vormittag im kleinen Kreis das Hochfest „Auferstehung des Herrn“. In seiner Predigt verwies er dabei auf die Hoffnung, ,die von Ostern ausgeht: „Die Auferstehung wird angesichts des Blickes in eine dunkles Grab erkannt“, so der steirische Oberhirte. Und diese sei verknüpft mit der Hoffnung auf ein Morgen, mit der Hoffnung auf Zukunft, „gerade auch heuer, wenn wir nicht alles in der Hand haben, wenn wir teilweise sogar ohnmächtig sind“. Hier gibt es den Stream zum Nachschauen.

11.26 Uhr. Das gestrige Osterfeuerverbot in grafischer Darstellung auf der Feuerwehr-Einsatzkarte:

8.00 Uhr. Diese Geschichte wird vielen in dieser Krisenzeit wieder Hoffnung geben: Didi Hubmann berichtet von einem Baby mit Herzfehler, das dringend operiert werden musste. In Zeiten des Corona-Ausnahmezustands war das noch dramatischer als es ohnehin schon gewesen wäre. Lesen Sie die ganze Geschichte hier.

7.50 Uhr. „Ich denke, uns ist dadurch deutlicher geworden, dass wir die Welt und ihre Geschicke nicht in der Hand haben, dass nicht alles von uns abhängt. Und dass es Ohnmacht in meinem Leben geben darf!“ Das sagt Bischof Wilhelm Krautwaschl im großen Oster-Interview mit Monika Schachner und Christian Weniger. Das ganze Interview können Sie hier nachlesen.

Kommentare (49)
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scionescio
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Die wichtigsten Ereignisse des Tages im Live-Ticker: Gabalier hat Internetprobleme!

Bin schon gespannt, ob sich diese Sensationsmeldung noch toppen lässt;-)

minerva
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ja, geht noch...

dein kommentar wurde veröffentlicht

Ragnar Lodbrok
12
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die Firmen müssen schneller

auf homeoffice Arbeitsplätze umstellen. Die Produktivität wird sicher nicht darunter leiden - viele könnten sich die Fahrten mit dem Auto ersparen. Leider sind vor allem städtische Unternehmen äußerst unflexibel.

Mein Graz
9
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@Ragnar Lodbrok

Es erschließt sich mir nicht, wie ein Müllmann, eine Krankenschwester, ein Öffi-Fahrer, einen Reinigungskraft ihre Arbeit per Home Office erledigen könnte.

gb355
16
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na ja..punkto Jugend unter 18

dass die vergangenen vier Wochen im Ausnahmezustand so gut über die Bühne geht
grenzt für mich an ein Wunder!!!
Das schwierigste im 21. Jahrhundert ist das
Einhalten von Regeln!
Man denke an Verhaltensweisen bereits bei Babys über die Handymisere im Schulalltag. Man registriere Vandalenakte aus Langeweile und
ständiges Übertreten der alltersbedingten Beschränkungen und Verbot.. Alkohol-Nikotin-ausgang.. usw.

HansWurst
45
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Für wen steht Österreich still?

Für unsere Oldies.
Daher: Ausgangssperre ab 60.
Pensionsabzug von 20%: Solidarbeitrag.

samro
3
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oesterreich

oesterreich steht still fuer uns alle. keiner ist gefeit einen schweren verlauf zu nehmen.
wir haben genug menschen, die nicht einmal wissen dass sie risikopatienten sind.
es steht still weil wir keine hanswurst gesellschaft sind sondern eine echte gemeinschaft.

gibt aber viele ansaetze: tuerkei: ausgangsspere fuer die jungen. eh schon umgewandelt in allgemein, sonst waere das vielleicht was gewesen?

Armergehtum
12
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@ gb355 Jaja, die gute alte Zeit

Was soll diese Anspielung auf die Jugend?
Gab es in den 1930ern nur Engerl?
Dieses nörgeln an den heutigen Jungen sollte einmal genauer durchdacht werden!

minerva
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ahja armer...

und was macht oben hans wurscht???

jaenner61
13
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na dann hoffen wir mal das beste

und vor allem, dass auch die firmen ihr personal in dieser situation ordentlich ausstatten! obwoh ein bekannter von mir bis jetzt ca 50% arbeiten musste, hatte er bis zur vorigen woche KEINE gesichtsmasken, und nur ein ungeeignetes händedesinfektionsmittel erhalten! hauptsache die gewinne für das unternehmen versiegen nicht komplett, das personal (bzw jetzt werden sie ja helden genannt) ist den chefs relativ egal, die sitzen ja im solo büro oder im home office 😡

Altabix1
15
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Kinder

Ich verstehe auch dass Kinder schon den Drang haben Freunde zu treffen aber jetzt sollten Haushalte einfach noch nicht vermischt werden und in Bruck spielen Kinder auch ganz normal miteinander in den privaten Höfen ohne Abstand und die Eltern sitzen gemütlich auf den Bänken daneben. Verstehe ich auch nicht.

HI4VUELB09RKQHGI
3
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Und morgen sperrt ein Großteil vom Handel wieder auf.

Wo glauben Sie werden dann deren Kinder sein wenn die Großeltern als Betreuer ausfallen. Richtig zur Betreuung in Schule und Kindergarten. Und wer glaubt das sie da nicht vermischt werden und alle Abstände einhalten der irrt gewaltig.

Altabix1
7
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Daumen hoch

Falschen Daumen gedrückt, ups. Wollte grün statt rot drücken!!

lieschenmueller
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?

Bei sich selbst?

Altabix1
2
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Nein

Nein, stimmt, könnte man falsch verstehen. 😂

samro
4
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verstehen

kann man auch nur verstehen wenn die grundvoraussetzung zum verstehen mal gegeben ist.

also alles ok bei ihnen. sie denken nach und verstehen es nicht. weil es null zu verstehen gibt.

Sam125
40
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Die Österreicher verhalten sich bis auf einige"Ausrutscher"bestimmt vorbildlich

Diszipliniert! Doch wie lange können wir noch Teenager so ab 12, 14 Jahren daheim halten, ohne das es zu größeren Streitereien mit den Eltern kommt! Junge Menschen wollen und können nicht so lange ohne ihre Freunde und ihr eigenes "Sozialleben" sein! Sie haben ein ganz anderes Grundgefühl und sind Dank der aufkeimenden Hormone, fast nicht mehr nur bei den Eltern daheim zu halten!

samro
4
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wie koennen wir

das haengt wohl von der erziehung und auch vom verstaendlichmachen ab oder meinen sie nicht?
wie machen sie das sonst wenn sie ihre teenager fuehren muessen? aufgeben und mach doch was du willst?
das fehlende sozialleben faellt allen schwer. aber ich bin bei den jungen so erstaunt. denn im normalfall sitzen sie nebeneinander und schreiben sich ueber das handy statt zu reden. da ist die umstellung wirklich sehr gross.

ich frage mich nur wie sie die zukunft der teenager dann nur ein bissl lenken wollen? in einem jahr sind die gar nicht mehr dahei zu halten wegen der hormone, schmeissen die schule und tun halt ganz was sie wollen?oder wie?

Miraculix11
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Diese Teenager hätten ja nicht mal die

Nachkriegszeit überstanden, von den Jahren davor nicht zu reden.

Sam125
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Miraculix, da muss ich ihnen Recht geben,aber es sind zwei Paar Schuhe,ob WIR

selbst es waren, die dieJugendlichen "verweichlicht"haben,oder ob sie auf Grund der Hormone und ihrer Jugend nicht bei den Eltern ausharren wollen! Denn sogar in den allerschlimmsten Zeiten konnten und haben sich die jungen Leute irgendwie getroffen! Und es wurden in den letzten 50ger Jahren und in den 60ger Jahren sogar sehr viele Kinder geboren!ob gewollt oder ungewollt stellt sich hier nicht in Frage! Ja,sie haben auch Recht,wenn sie meinen,dass die heutigen Jugendlichen viel zu wenig fürs Leben fit gemacht wurden! ABER MIT UNSEREN HEUTIGEN STREICHELZARTEN LERNMETHODEN und wo es sogar beim SPORT,wie zb., Fußball bis über das Volkschulalter hinaus keine SIEGER und auch keine VERLIERER mehr geben soll, nur mehr Sieger!?Dann brauch man sich über gar nicht mehr zu wundern! Wenn junge Menschen nicht auch lernen,mit einer Niederlage umzugehen!!

Sam125
4
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Samro,wollen sie mit ihrem Posting weiter unten sagen,dass Menschen die lernen,

mit Verlusten und Verlieren umzugehen,wie es ja gerade Sportler oftgenug müssen, kein Sozialverhalten haben? Oder was meinten sie sonst, als sie von dem Jungen schrieben und meinten,dass es um das Teilen geht? Sind nicht gerade die Menschen,die auch mit Niederlagen umgehen können,im Sozialverhalten auch besonders engagiert?? Was aber fürs Leben abgehärtete Menschen sehrwohl können, ist das sie sich bei Niederlagen und Verluste aller Art,wieder selbst auf die Beine stellen können,weil sie gelernt haben, selbst wenn sie man am Boden sind,wieder aufzustehen und wenn es sein muss,wieder von vorne zu beginnen!

samro
0
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sagen

wo habe ich das gesagt?
mein text:
''erziehung findet nicht nur in der schule statt. ob man regeln setzen kann spielt sich zuhause ab ''
es liegt an den eltern sozialverhalten zu lehren.
sie schrieben:'' ABER MIT UNSEREN HEUTIGEN STREICHELZARTEN LERNMETHODEN''
lernmethoden, die sie im schulsport beschreiben, was hat das mit der erziehung daheim zu tun?
eben nur durch umgang mit sieg niederlage kann sozialverhalten erlernt werden. das ist ein auftrag an die eltern.

samro
2
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homon age

''ob WIR selbst es waren, die dieJugendlichen "verweichlicht"haben,oder ob sie auf Grund der Hormone und ihrer Jugend nicht bei den Eltern ausharren wollen! ''
da scheint wohl ein neues zeitalter angebrochen zu sein. wer soll glauben, dass die fruehere jugend keine hormone hatte?

''in den schlimmsten zeiten haben sich die jungen getroffen'': naja da gabs nicht mal fernsehn oder einen pc zur ablenkung und handy ganz zu schweigen. und leider haben die in den luftschutzbunkern eher um ihr leben gefuerchtet als zu jammern wann sie zu meetings gehen koennen.
''dass die heutigen Jugendlichen viel zu wenig fürs Leben fit gemacht wurden! ABER MIT UNSEREN HEUTIGEN STREICHELZARTEN LERNMETHODEN'' erziehung findet nicht nur in der schule statt. ob man regeln setzen kann spielt sich zuhause ab und die lehrer werden heute mit dem ergebnis dann schon bei den kleinsten konfrontiert. ganz kann man sich als eltern nicht immer nur auf die lernmethoden der anderen verlassen.

ich erinner mich an einen super schoenen report im fernsehen. da ging es um verstaendnis der kinder und dass ein bub dann seine schoko mit den verlierern teilte und den satz der mutter: ich bin stolz dass sich mein sohn in den anderen hineinversetzen kann und wie sein soziales denken ist. der war so ca 8 oder 9 wuerde ich sagen.
und genau darum geht es eben auch bei erziehung.

menatwork
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Zahlen nach steirischen Bezirken, Bitte an die Redaktion

Könnte man nicht bei den Bezirkszahlen auch die Genesenen angeben, bzw. nur die noch akuten Fälle?
Als Grazer würde mich das besonders interessieren, weil das sieht ja fälschlicherweise so aus, als würden es trotz allem immer mehr.

HB2USD
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Der Anruf bei 1450

hat sich oft als sinnlos erwiesen ein inzwischen mir persönlich Bekannter inzwischen positiv Getesteter wurde über 2 Wochen lang nach vielen Anrufen im ungewissen hingehalten. Erst ein Anruf bei einem besonders motiviertem Arzt (nicht Hausarzt) ermöglichte den Test. Dazu muss man noch sagen das der Betroffene mit 3 Kindern und Ehefrau in einem Haushalt lebt.

newka
4
4
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1450 unterstützt damit die positive Statistik

Je weniger positive Fälle getestet werden, um so weniger positive Fälle findet man in der Statistik!
Testen in solchen Fällen ist eben nicht gut, für eine „fabelhafte Statistik“!

 
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