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Lawine am ReichensteinRiskanter Einsatz für Bergretter: "Dürfen uns Verletzten nur in Schutzkleidung nähern"

Ein Schneebrett löste sich am Eisenerzer Reichenstein. Vater und Sohn wurden schwer verletzt und per Hubschrauber abtransportiert. Riskanter Einsatz für Retter im hochalpinen Gelände inmitten der Corona-Krise.

Die Bergretter mussten beim Lawineneinsatz am Reichenstein Schutzmasken anlegen © Christian Leitner/Bergrettung Vordernberg
 

Weitere Details zum Lawinenabgang am Eisenerzer Reichenstein: Dort hat sich ja am frühen Samstagnachmittag ein Schneebrett gelöst und zwei Tourenskifahrer mitgerissen. Das Unglück passierte im hochalpinen Gelände, laut Bergrettern berug die Hangneigung in dem Bereich 40 Grad. Zwei Notarzthubschrauber, ein Polizeihubschrauber, Bergrettung und auch die Alpinpolizei waren im Einsatz.

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Danke für Ihr Verständnis.

Isidor9
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Intelligenzbolzen

Wie der Vater so der Sohn. Zwei Goldjungen.Einer intelligenter als der andere.

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GerdGa
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Finanziell ausziehen

Hier gehören die Unbelehrbaren derart zur Kasse gebeten, dass sie sich das in Zukunft 2x überlegen oder es sich nicht mehr leisten können.
Hilfeleistung hin oder her, Fakt ist, diese hirnlosen Menschen begeben sich in Gefahr, dann sollen sie auch schauen, wie sie sich selbst retten. Warum sollen sich Bergretter in die Gefahr begeben und ihr eigenes Leben riskieren.

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jleix
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Wieviel ...

haben Sie denn schon mitgeholfen? Ich mein nur, weil Sie sich derartig ins Zeug werfen.

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ber
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Leben retten

Ob da eine strafbare Handlung dabei war, wird sich zeigen. Ich meine nicht.

Wer bei der Bergrettung ist, will helfen und Leben retten. Ganz egal aus welchem Grund jemand in Notlage geraten ist.

Jemand der alles perfekt macht, wird die Bergrettung wohl eher nie brauchen.

Diejenigen, die meinen man müsste Menschen einfach sterben lassen, haben wohl nicht nachgedacht und sollten dies schleunigst nachholen und sich schämen.

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GerdGa
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Schämen?

Ich würde mich schämen, wenn ich die Mitmenschen in Lebensgefahr bringe und nicht umgekehrt.
Aber so ist die Gesellschaft, ohne Rücksicht auf Verluste den eigenen Egoismus leben.

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jleix
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Endlich mal jemand ...

der die Sache zurück auf den Boden der Vernunft bringt. Keine Frage die Verunfallten haben hier definitiv falsch gehandelt und Behörden werden sich um die Beurteilung der Sache kümmern, aber in erster Linie steht die Hilfeleistung.
Eigenartigerweise müssen immer wieder irgendwelche selbsternanten Hilfssheriffe den Behörden und Hilfsorganisationen zurufen, wie die zu reagieren haben. Gottseidank reagieren Hilfsorganisationen da in einer gesellschaftstauglicheren Art und Weise.

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Mein Graz
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@ber

Muss eine strafbare Handlung vorliegen um eine Vorgehensweise moralisch zu verurteilen?
Klar, wenn jemand nicht zu Hilfestellung bereit ist wird er nicht Helfer - logisch.

Was ich nicht verstehe: warum müssen Leute JETZT Schitouren unternehmen? Sind sie solche Egoisten, dass ihr eigener Spaß uneingeschränkt im Vordergrund stehen? Oder sind sie zu dumm um zu verstehen, warum man jetzt verzichten soll?

Hier werden Rettungskräfte gebunden, weil ein paar Leute ihr Ego befriedigen und auf Berge steigen müssen. Rettungskräfte, die derzeit meist sowieso schon überlastet sind und wo anders gebraucht werden. Hubschrauber müssen eingesetzt werden für ein paar cerebral nicht voll Einsatzfähige (EGDUSV), anstatt sie für Krankheitsfälle verwenden zu können.

Warum tun die Leute das? Glauben sie über allen und allem zu stehen? Wollen sie Beachtung finden? Oder wollen sie dann im Bekannten- und Freundeskreis damit angeben?

Liegen lassen kann man sie wohl nicht - das ist in einer zivilisierten Gesellschaft nicht denkbar, und das ist gut so.
Strafen kann man sie hingegen schon: nicht nur finanziell sondern auch durch exorbitant viele gemeinnützige Stunden. Etwa im Rettungswesen, im Krankenhaus, beim Regale einschlichten, bei der Müllabfuhr - überall dort, wo Menschen sich jetzt krumm arbeiten, um das soziale Leben aufrecht zu erhalten.

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SoundofThunder
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🤔

Es ist nicht egal warum jemand in Notlagen gerät! Wenn jemand meint,trotz Ausgangssperre,Skitouren unternehmen zu müssen handelt grob fahrlässig.Durch die Krise sind die Rettungskräfte sowieso voll ausgelastet,da braucht man keine Ignoranten die ihr Schicksal geradezu heraus fordern.Denen soll der Versicherungsschutz entzogen werden (Grob Fahrlässig gegen die Ausgangssperre verstoßen) und die sollen jede Art der Behandlung (Operationen etc.) aus der eigenen Schatulle bezahlen. Das gibt eine fette Hypothek auf das eigene Haus.

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ber
13
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Es gibt

keine Ausgangsperre, Punkt.

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GerdGa
0
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Ausgangsbeschränkung

Erkundige dich, was in dieser Ausgangsbeschränkung erlaubt ist, bilde dich weiter!
Doppelpunkt:

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SoundofThunder
0
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😏

Man darf das Haus verlassen um Einkäufe tätigen zu können,wenn man Arbeiten gehen muss,zum Arzt gehen muss und man darf auch spazieren gehen wenn man in der Nähe bleibt. Das schließt Skitouren,Wandertouren,Bergtouren,Radtouren aus.Punkt!

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Mein Graz
0
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@ber

Es gibt Ausgangsbeschränkungen.
Und der Vizekanzler hat ganz deutlich gesagt, was man in dieser Zeit unterlassen soll. Eindeutig ist auch festgestellt worden, wofür man das Haus verlassen darf.

Und diese Vorschriften wurden NICHT eingehalten. Da kann man sich nix schönreden.

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Edlwer
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Das wäre doch eine Frage, ...

... der Zuverlässigkeitsprüfung für solche Leute. Und die Zuverlässigkeit ist Grundvorraussetzung für den Führerschein.
Also, bei Leuten die es nicht verstehen zusätzlich zur Strafe eine Prüfung auf Führerscheinenzug!

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Muerz12345
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Keinen Einsatz

Last Sie dort wo Sie sind, sie sind allein hinauf gegangen, dann soll sie auch alleine wieder schauen wie sie herunter kommen. In Zeiten wie diesen muss sich keiner auf den Berg begeben. Außerdem ist es verboten!!! Wir sollen alle zu Hause bleiben und wer das nicht kapiert hat ist selber schuld. Warum müssen sich freiwilligen Helfer in unnütze Gefahr begeben.

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zyni
3
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Man kann sie nicht ihrem Schicksal überlassen

nur um ein Beispiel zu setzen.
Umso mehr Respekt den Hilfsorganisationen, die in jeder Situation helfen, ohne jegliche Vorbehalte.
Besonders auffällig, dass diese Dilettanten die Gefahr nicht einschätzen konnten. Zig Menschen sterben jährlich in den Bergen und die gehen ausgerechnet in dieser Phase eine Schitour 🤦🏻‍♂️.
Hoffe, dass sich die Rettungsorganisationen zumindest finanziell alles abgelten lassen. Zusätzlich wären 10.000 Euros Spende an die Organisationen angemessen.

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KarlZoech
7
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Meine Hochachtung den Bergrettungsleuten, welche auch in dieser Situation halfen!

Unbelehrbaren halfen, welche trotz Verbot Skitouren unternahmen.

Ginge es nach mir, so sollte die Regierung klar sagen:
"Spazieren gehen, um den Häuserblock, im Part oder um einen See - alles in Ordung.
Wer aber jetzt in den Bergen herumkraxelt, egal ob auf Skiern oder mit Steigeisen, der wird einfach nicht heruntergeholt, wenn etwas passiert!"
Dann würden zumindest ein paar weniger auf Skitour gehen.

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SoundofThunder
11
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😡

Zusätzlich zu den Bergungskosten die Höchsstrafe (2x3600€) für diese ..... (Netiquette einhalten). Damit es sich für die beiden " Auszahlt "!!! Was glauben die warum es die Ausgangssperre gibt? Damit die Rettung die Ignoranten retten muss? Überlasst diese De..... ihren Schicksal! Die haben es herausgefordert!

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lufrie94
5
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Genau richtig

Blechen und Blechen, denn zum mitdenken sind die zu blöd.

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SoundofThunder
10
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Und noch etwas

Da sie grob fahrlässig waren soll denen der Versicherungsschutz entzogen werden. Die sollen alles aus der eigenen Schatulle bezahlen. Wie komme ich dazu dass ich mit meinen Beiträgen deren Ignoranz sponsere?

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KarlZoech
5
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@ ThoundofThunder: Bin ganz Ihrer Meinung!

Sehen Sie mein Posting oberhalb.

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cuatro82
6
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???

Wie dumm, arrogant und einfältig sind diese Menschen? Jeder einzelne Euro, den dieser Einsatz kostet sollte verrechnet werden! Und gleich eine Anzeige dazu, falls die 3 Personen nicht im selben Haushalt wohnen... Null Toleranz für solche Schwachsinnsaktionen!

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cleverstmk
12
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Was???

1. Gar nicht ausruecken
2. Wenn doch alles inkl Corono Strafe im Hoechstsatz verrechnen

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zyni
5
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Genau solche Einsätze sollten

in dieser Situation vermieden werden. Unfassbare Dummheit, Überheblichkeit und Arroganz.

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GanzObjektivGesehen
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Rücksichtslos: Ja, bestrafen: vielleicht, aber liegen lassen ?

Jeder der da den Daumen nach oben hält sollte man nachdenken, bevor er stumpfsinnig eine Taste drückt. Ich verurteile dieses Verhalten auch, aber zu viel ist zu viel....

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smotron1
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Also aus anderem Blickwinkel betrachtet:

Leute die jetzt die Parks voll füllen oder mit Öffis fahren obwohl sie nicht unbedingt müssten sind was das Virus betrifft sogar um einiges unverantwortlicher als die Skitourengeher. Die Wahrscheinlichkeit sich dabei anzustecken und ein Bett im Krankenhaus zu belegen dürfte um einiges höher sein, als die eines Skitourenunfalls.

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Mein Graz
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@smotron1

Und ich betrachte es aus diesem Blickwinkel:
Diese "Sportler" haben sich bewusst in Gefahr begeben und das in einer Zeit, wo jede helfende Hand dringend benötigt wird. Helfer mussten ausrücken um sie zu retten. Kann ja sein, dass die grad nix besseres zu tun hatten - kann aber auch sein, dass ein anderer Einsatz nicht durchgeführt werden konnte!
Und wenn dann Schwer- oder Schwerstverletzte geborgen werden müssen die im Krankenhaus behandelt werden - und blockieren dort Ärzte und Pflegepersonal, das auch wo anders dringend gebraucht wird.
Vielleicht blockieren sie sogar ein Intensivbett.

Und das alles, weil sie ein riesiges aufgeblasenes Ego haben das befriedigt werden muss, weil sie ihren Spaß haben oder ihre Befriedigung erreichen wollen - oder weil sie - im Gegensatz zum Ego - einen zu niedrigen IQ haben um zu verstehen, was so eine Schitour für einen Rattenschwanz nach sich ziehen kann.

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