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Virologe im InterviewCoronavirus: „Eine Impfung in einem Jahr ist realistisch“

Der steirische Virologe Florian Krammer forscht an der "Icahn School of Medicine at Mount Sinai" in New Yorker an einem Impfstoff gegen das neue Coronavirus.

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Vorsorge

Wie schon für Reisende aus China gilt nun auch für Italien: Hatte man Kontakt zu Menschen aus den betroffenen Regionen oder kommt aus diesen Regionen zurück nach Österreich und bemerkt innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Husten, muss man sich immer zuerst telefonisch melden!

Auf keinen Fall sollte man einfach zum Hausarzt oder ins Krankenhaus fahren. Zuerst telefonisch mit dem Hausarzt Kontakt aufnehmen oder beim Gesundheitstelefon 1450 anrufen, es gibt auch eine spezielle Hotline zum Coronavirus (Tel. 0800 555 621). Das ist wichtig, damit man das Virus nicht in Krankenhäuser oder Ordinationen einschleppt und viele andere ansteckt.

Wie verhalte ich mich im Verdachtsfall richtig?

Weltweit wird an einem Impfstoff gegen das Coronavirus (Sars-CoV-2) gearbeitet. Auch Sie forschen daran?
Florian Krammer: Genau. Weil die Ähnlichkeit zu Sars groß ist, kennen wir bereits das Protein, auf dessen Basis der Impfstoff gegen das Coronavirus aufgebaut sein wird. Das hilft uns.

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