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Streit um DeponienAsbest wird das Land noch lange in Atem halten

Streit um Deponien in Frohnleiten und anderen Teilen der Steiermark erreicht den Landtag. Laut Experten werden wir künftig noch viel mehr Lagerraum für alten Asbest brauchen. Die Bausünden der Vergangenheit holen uns heute ein.

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Der Streit um die Deponien geht weiter © Symbolbild: Adobe/Stock
 

Mit zwei Dringlichen Anfragen beziehungsweise insgesamt 34 Fragen rund um das Aufregerthema Asbest wollen FPÖ und Grüne in der Landtagssitzung am Dienstag (11. Februar 2020) Umweltlandesrätin Ursula Lackner (SPÖ) löchern. Während sich die blaue Anfrage vor allem auf die mutmaßlichen Mängel bei der Asbesteinlagerung auf der Deponie Frohnleiten bezieht, widmen sich die Grünen weiteren umstrittenen Deponien und Projekten im Land: Es geht dabei um die Asbestablagerung auf der Deponie Bad Mitterndorf (Bezirk Liezen), die nicht einmal dem Bürgermeister bekannt war, um geplante Baurestmassendeponien in Premstätten (Graz-Umgebung) und Weißkirchen (Murtal) sowie um die undurchsichtigen Vorgänge rund um einen künftigen Deponiestandort in Kapfenberg (Bruck-Mürzzuschlag) beziehungsweise Röthelstein (Graz-Umgebung).

Kommentare (4)

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MaxGH
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Bausünden von heute

In ein paar Jahren wird das nächste Problem auftreten, wenn die jetzigen Neubauten saniert werden müssen!! Wie entsorgt man die Styropordämmplatten, gedämmte Ziegeln oder Photovoltaikplatten?!

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petzi2105
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keine alten Lösungsansätze

Hört bitte damit auf, an allen Ecken der Stmk Löcher aufzumachen, wo man Bauschutt vergraben kann. Vieles beim Bauschutt ist wiederverwertbar und viele Reste müssen nicht vergraben werden (Verwendung für Neubauten, Aufschüttungen, Strassenbau etc). Wirklich gefährliche Reste bitte nicht auf die ganze Stmk unkontrolliert verteilen und auch den Geschäftemacher nicht ermöglichen, mit diesen gefährlichen Abfällen noch viel Kohle zu machen. Die gefährlichen Abfälle zentriert und zukunftssicher behandeln und endlagern. Und vergesst bitte dabei nicht, die Verursacher/Erzeuger dieser gefährlichen Abfälle zur Kassa zu bitten. Sie müssen den Haupteil der Finanzierung dieser Endlagerung übernehmen.

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calcit
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Wenn sie eine „Zentrierung“ verlangen dann bedingt dies auch...

... dass gerade diese wenigen dann ein Geschäft machen. Und was die Verursacher betrifft, ja jeder kleine Häuslbesitzer muss für sein altes Eternitdach zahlen - wo glauben sie den wo so viel an Asbestzementplatten herkommen? Auch aus der Landwirtschaft, tausende an m2 eingedeckte Ställe und Scheunen... Warum glauben sie verschwindet gerade im privaten Bereich so viel irgendwo in dunklen Kanälen, privaten Löchern, etc... Selbst auf z.B. willhaben wird genug von diesen Asbestzementprodukten angeboten, was ja eigentlich verboten ist!

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calcit
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Gut, dann machen sie mal eine Vorschlag wo...

Im übrigen kann nach wie vor nicht alles verwertet werden weil es gewisse Qualitätskriterien gibt für Betonzuschlagstoffe, für Strassenschüttungen, etc... Bestimmte Materialien können sie überhaupt nicht verwenden z.B. ganz normaler Bodenaushub wie Erde oder Lehm... Auf eine Bodenaushub oder Baurestmassendeponie kommt grundsätzlich nichts gefährliches, auch asbesthältige Baustoffe sind problemlos wenn man sich an die Vorgaben wie Abdecken etc.. hält...

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