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Steirerin des TagesHeute geht es für "The Voice"-Kandidatin Jessica um den Sieg

Als einzige weibliche neben drei männlichen Kandidaten singt die junge Oststeirerin Jessica Schaffler heute Sonntag im Finale von "The Voice of Germany 2018" (20.15 Uhr, Sat.1). Wer gewinnt, bestimmt das Publikum.

Sie fällt nicht nur mit ihren außergewöhnlichen Looks auf: Jessica Schaffler haute in der Show alle mit ihrer starken Stimme um © Sat.1/André Kowalski
 

"Man kann von ihr jedes Mal Gänsehaut erwarten“, kommt Mark Forster bei "The Voice of Germany" aus dem Schwärmen über seine „Musterschülerin“ nicht heraus: Für ihn hat sie „etwas, was nur ganz wenige haben: Dieses ganz Zarte, Zerbrechliche – aber auch die Kraft einer großen Popsängerin.“ Für den deutschen Popstar hat sie „eine der stärksten Stimmen hier. Vor allem, wenn sie die großen Balladen singt, lässt das niemanden unberührt.“

Diese „große Popsängerin“ in spe heißt Jessica Schaffler, ist erst 17 Jahre alt, stammt aus der 2000-Seelen-Gemeinde Mortantsch im Bezirk Weiz und macht eine Ausbildung zur Kosmetikerin und Fußpflegerin. Nicht nur ganz Mortantsch wird heute Sonntag mitfiebern, wenn sie als einzige weibliche neben drei männlichen Kandidaten im Finale der Castingshow „The Voice of Germany“ (20.15 Uhr, Sat.1) singt. Bei einem Song wird sie dabei von einem Popstar unterstützt: Der Brite Tom Odell singt mit ihr sein „Half As Good As You“. Um die zwei weiteren Auftritte macht der Sender – der Schaffler wie alle Kandidaten kurz vor dem Finale von Medienanfragen abschirmte – noch ein Geheimnis. Einen Song wird sie jedenfalls solo singen, dazu tritt sie gemeinsam mit Forster auf.

Schafflers Talent wurde schon früh erkannt, mit sechs Jahren sang sie erstmals im Chor, mit 13 begann sie eine Stimmausbildung im Jazz-, Pop- und Musicalbereich sowie Gesangstechnik mit der Jazzsängerin und Stimmperformerin Annette Giesriegl. Darüber hinaus sang sie im Kirchenchor, in Schulchören und mit der Musikschulband „Supersonix“. Bei einer Castingshow wollte sie schon länger mitmachen, für „The Voice of Germany“ 2017 war sie aber noch zu jung.

Heuer scheint es genau gepasst zu haben: Auch wenn sie viele optisch mit ihrem Japan-inspirierten „Sweet Lolita Look“ an die Gewinnerin von 2015, Jamie-Lee Kriewitz, erinnert –, überzeugt hat sie letztendlich mit ihrer Stimme. Nach ihrem „Ordinary World“ (Duran Duran) in der ersten Runde, den „Blind Auditions“, gewann sie das Duell mit „Yesterday“ von den Beatles in den „Battles“ souverän, mit „Human“ von Christina Perri schaltete sie im Sing-off ihre Konkurrenten aus und katapultierte Forster „in eine andere Welt“, wie er sagte.

Mit „Head above Water“ von Avril Lavigne überzeugte sie vor einer Woche in den live ausgestrahlten Sing-offs nach der Profijury auch das Publikum. Das Voting gewann sie mit Abstand. Gut möglich, dass ihr das heute noch einmal gelingt.

Kommentare (1)

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plolin
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3
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Toi, toi, toi

Als Fan von ihr bin ich überzeugt, dass sie heute gewinnen wird. Alles Gute, Jessica

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