AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

83 Personen flüchtetenBrand in Gleinalmtunnel gelöscht: Sperre dauert sicher Wochen

Sondertransport mit Kran begann im Tunnel zu brennen +++ Großalarm für Feuerwehr und Rettung +++ Autofahrer mussten Fahrzeuge fluchtartig verlassen +++ Zwei Personen im Spital. +++ Bis zu 2 Stunden Stau auf Umleitungsstrecke +++ Live-Ticker zum Nachlesen

Erstes Foto von innen zeigt die große Zerstörung © kk
 

Großeinsatz im Gleinalmtunnel zwischen St. Michael und Übelbach: Ein Sondertransporter geriet während der Fahrt in Brand. Mittlerweile ist das Feuer gelöscht, drei Personen erlitten Rauchgasvergiftungen. Die gute Nachricht: Es gibt keine Schwerverletzten, niemand wird mehr vermisst.

Auf einem Sondertransport - auf einem Tieflader wurde ein Kranaufsatz transportiert - brach während der Fahrt ein Feuer aus. Der Unfallort liegt etwa einen Kilometer nach dem Südportal. Die Hitzeentwicklung war so groß, dass selbst die Feuerwehren zunächst nicht zum Brandherd vordringen konnten. Die Schäden sind enorm, der Gleinalmtunnel wird wohl noch für Wochen gesperrt bleiben.

Augenzeugen berichten

Hier gibt es den Live-Ticker mit den Geschehnissen des Tages:

19.15 Uhr: Laut Asfinag dauert die Sperre des Tunnels sicher Wochen. In einem ersten Resümee der Einsatzkräfte am Freitag abend wurde bestätigt, dass 83 Menschen geflüchtet waren; drei davon wurden leicht verletzt. Als es um 13.15 Uhr zu dem Brand (aus bisher unbekannter Ursache) etwa bei Straßenkilometer 147 gekommen war, hatte der Fahrer zunächst versucht, das Feuer selbst zu löschen. Es kam zur Rauchentwicklung, und die Aufforderung an die Autofahrer, ihr Fahrzeug stehen zu lassen und zu flüchten, klappte sehr gut.

So sah es am Unfallort Freitagabend aus:

Gleinalmtunnel: So schaut es am Unfallort aus

So sieht der Kran jetzt aus Foto © FF Übelbach

18.50 Uhr: 53 der 83 Personen gelangten im Norden ins Freie und wurden von Bundesheerfahrzeugen in die Kaserne St. Michael gebracht, wo sie (später) ihre Autos übernahmen, die von den Einsatzkräften heraustransportiert wurden. Die anderen am Südportal kamen zur Sammelstelle Guggenbach. Insgesamt waren 33 Pkw, 18 Lkw und zwei Kleinlaster verblieben, die nach und nach hinausgeschafft wurden. Das Rote Kreuz war mit 17 Fahrzeugen und 50 Helfern im Einsatz. Drei Personen wurden leicht verletzt. Zwei Personen wurden mit Verdacht auf leichte Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht. Der Schaden im Tunnel ist enorm, wie eine erste flüchtige Begutachtung ergeben hat. Die Zwischendecke des Tunnels ist arg beschädigt. "Derzeit muss man leider davon ausgehen, dass die Sanierung dieser Schäden mehrere Wochen dauern wird", sagt Michael Pucher von der Asfinag. Die Nacht über müssen das Fahrzeug und die Tunnelwände abgekühlt werden. Die Sanierungs- und Sicherungsarbeiten beginnen Samstagfrüh, sobald die Tunnelwände ganz abgekühlt sind. Michael Pucher: "Als erste Maßnahme müssen wir die Zwischendecke mit Stahlstützen absichern, erst dann kann auch der Brandsachverständige den abgebrannten Lkw begutachten." Frühestens am Montag wird der Lkw aus dem Tunnel geschleppt. Weil es bei Frohnleiten auf der S 35 zu Behinderungen wegen einer Baustelle kommt, soll diese so schnell wie möglich provisorisch abgeschlossen werden.

So sieht die decke am Brandort aus Foto © FF Madstein-Stadlhof

18.10 Uhr: Nach wie vor gibt es zähflüssigen Verkehr auf der Umleitungsstrecke, speziell auf der S 35 in Richtung Graz. Verschärft wird die Situation deshalb, weil es bei Mixnitz/Rothleiten eine Baustelle gibt und der Verkehr nur einspurig unterwegs ist. Im Tunnel selbst wiederum laufen die Vorbereitungen zur Branderhebung. Vorerst muss das Fahrzeug abkühlen, zu einer Begutachtung vor Ort soll es am am Samstag kommen. Dann wird sich auch herausstellen, wie lange der Tunnel gesperrt bleiben muss. Es ist bekanntlich die neue Röhre.

17.20 Uhr: Zwei Lkw-Lenker schildern, wie sie die Situation erlebt haben: "Ich war im Tunnel Richtung Graz unterwegs, als ein Leuchtsignal angezeigt hat, dass man stehenbleiben muss. Ich bin ungefähr schon zwei Kilometer im Tunnel gefahren. Es gab einen Stau. Ich habe den Motor ausgeschaltet und gewartet. Vielleicht nach fünf Minuten gab es eine Durchsage über die Lautsprecher, dass es ein Problem gibt und wir die Autos sofort verlassen und die Schlüssel stecken lassen sollen. Wir mussten durch Notausgänge aus dem Tunnel. Draußen haben wir im Freien ungefähr 20 Minuten gewartet, dann hat uns die Feuerwehr mit Kleinbussen in die Kaserne St. Michael gebracht", erzählt Potocki (39), ein Lkw-Fahrer aus Kroatien. Und sein Kollege Ljiljan (43): "Ich war auch nach Süden unterwegs. Man hat nur die Feuerwehrleute, die Rettung und die Polizei arbeiten gesehen. Ich habe so eine Situation in einem Tunnel das erste Mal erlebt. Die Hilfe ist sehr schnell gekommen und alles hat gut funktioniert - auch die Unterstützung durch das Bundesheer."

Ich habe so eine Situation in einem Tunnel das erste Mal erlebt. Die Hilfe ist sehr schnell gekommen und alles hat gut funktioniert.

Ljiljan (43), Lkw-Fahrer

Ljiljan (43) und Potocki (39), Lkw-Fahrer aus Kroatien Foto © Andreas Schöberl

16.50 Uhr: GU-Bereichsfeuerwehrkommandant Gerhard Sampt erklärt im Video, was die großen Herausforderungen bei den Löscharbeiten waren.

Für die Feuerwehren war die Hitze das größte Problem

16.40 Uhr: Weitere Bilder aus dem Inneren des Tunnels hat die Asfinag auf Facebook gepostet.

16.15 Uhr: Die Ereignisse heute erinnern an den Brand eines dänischen Reisebusses im August 2016 im Gleinalmtunnel. Die Schäden waren so hoch, dass die Sanierung eine drewöchige Sperre des Tunnels erforderten. Durch die Sanierung und dem Mautentfall entstand damals ein Schaden von 4,5 Millionen Euro. Mehr dazu hier.

16.10 Uhr: Weitere Bilder vom Großeinsatz beim Gleinalmtunnel:

Kran brannte im Tunnel: Bilder vom Großeinsatz im Gleinalmtunnel

Seit Freitagmittag ist der Gleinalmtunnel nach einem Lkw-Brand im Tunnel gesperrt ...

FF St. Michael

So sieht der 400-Tonnen-Kran nach dem Brand aus

FF Übelbach

Ein tonnenschwerer Kran, der ausbrannte, richtete im Tunnel großen Schaden an.

KK

Mehrere Dutzend Personen wurden aus dem Tunnel evakuiert

APA/Scheriau/Theny

Mehrere Dutzend Personen wurden aus dem Tunnel evakuiert

KK

15 Feuerwehren waren im Einsatz, weil zunächst von vielen Verletzten ausgegangen werden musste, war auch das Rote Kreuz mit 17 Rettungsfahrzeugen im Einsatz

APA/Scheriau/Theny

Klicken Sie sich durch weitere Bilder

APA/Scheriau/Theny
APA/Scheriau/Theny
APA/Scheriau/Theny
APA/Scheriau/Theny
APA/Scheriau/Theny
APA/Scheriau/Theny
APA/Scheriau/Theny
KK
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
APA/Scheriau/Theny
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
1/35

16.05 Uhr: Der Brand brach gegen 13 Uhr aus, schilderte Andreas Bergmann von der Asfinag Kleine-Videoreporter Markus Leodolter. Der Lenker des Kranwagens habe noch selbst versucht, das Feuer zu löschen. Anschließend habe er andere Personen aufgefordert über die Fluchtwege in die andere Tunnelröhre zu flüchten, die derzeit saniert wird. Die Brandschutzmaßnahmen in der neuen Tunnelanlage hätten auf jeden Fall funktioniert. Laut Asfinag sind Spezialteams vor Ort umd die Schäden im Tunnel zu inspizieren. Wie lang der Tunnel noch gesperrt sein wird, sei derzeit nicht abzusehen.

Brand im Gleinalmtunnel: Tunnel bleibt länger gesperrt

15.50 Uhr: Letzte Zahlen vom Roten Kreuz: 53 unverletzte Personen werden in der Kaserne St. Michael betreut, 28 in der Autobahnmeisterei Guggenbach. An beiden Orten ist ein Kriseninterventionsteam im Einsatz. "Zwei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht, eine hat einen Revers unterschrieben und ist nicht ins Krankenhaus gefahren", schilderte August Bäck vom Roten Kreuz, das mit 17 Fahrzeugen und über 50 Helfern im Einsatz war.

Foto © Markus Leodolter

15.42 Uhr: LH-Stellvertreter und Katastrophenschutz-Referent Michael Schickhofer dankt den eingesetzten Kräften: "Ich danke unseren Feuerwehrleuten, die am Gleinalmtunnel im Einsatz sind und unter widrigsten Bedigungen den Löschangriff vorgenommen haben. Auf unsere steirischen Feuerwehren ist Verlass."

15.30 Uhr: Der Tunnel wird vermutlich noch mehrere Tage, wenn nicht Wochen, gesperrt bleiben. Auf den Umleitungsstrecken ist derzeit mit einer Verzögerung von bis zu 2 Stunden zu rechnen, meldet das Antenne Verkehrsservice. Auch der ÖAMTC berichtete von enormen Verkehrsbehinderungen in Folge des Brandes. "Man kann nur großräumig ausweichen", sagte Harald Lasser vom Club. Auf der S6 und auf der S35 zwischen Bruck/Mur und Frohnleiten ging es nur sehr mühsam weiter, immer wieder blieb der Verkehr komplett stehen. Ein Video zeigt den Stau vor dem Tunnelportal.

Stau vor dem Tunnel

15.20 Uhr: Laut Asfinag ist der Brand mittlerweile gelöscht. Zwei Personen mussten wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Alle anderen schafften es über die Fluchtwege in die alte Röhre, heißt es. Seitens der Landeswarnzentrale ist von drei Verletzten die Rede. Es wird niemand mehr vermisst.

15.15 Uhr: Ein weiteres Video, aufgenommen vor dem Südportal.

Vor dem Portal

 

15.05 Uhr: Derzeit befinden sich 15 Feuerwehren aus vier Bezirken mit 134 Kräften im Einsatz. Es wurde Alarmstufe 3 ausgelöst. Über den Nordportal des Tunnels konnten 50 Personen gerettet werden, sie wurden in die Kaserne St. Michael gebracht. Am Südportal wurden 70 Personen gerettet, sie werden in der Autobanmeisterei versorgt. Drei Personen werden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung versorgt. Das Rote Kreuz ist mit 17 Rettungsfahrzeugen und 50 Helfern im Einsatz.

Am Nordportal des Tunnels Foto © FF Bruck

14.55 Uhr: Ein erstes Video aus dem Tunnel zeigt das Flammeninferno.

Brand im Tunnel

14.47 Uhr: Von der Feuerwehr heißt es: "Es ist noch nicht bekannt, ob es Verletzte gibt. Ein Großteil der Menschen konnte über die Nebenröhre, die rauchfrei ist, flüchten. Die Nebenröhre und die Zugänge sollen demnächst evakuiert werden.

14:40 Uhr: Es kommt zu großräumigen Umleitungen über die S6, den Knoten Bruck und die S 35. Aus Norden kommend staut es sich bereits bis Traboch zurück. Laut Verkehrsservice von Antenne-Steiermark kommt es auch über die Umleitungsstrecke zu mindestens 45 Minuten Verzögerung.

14.35 Uhr: Ein Zeuge, der hinter dem Sondertransport gefahren ist, sagte im ORF-Radio, dass der Transporter "auf einmal Feuer gefangen hat". Dem Mann gelang es heil aus dem Tunnel zu kommen. Nun ist "alles voller Rauch".

14.20 Uhr: Ein Buslenker filmte den Stau vor dem Tunnel - und macht kein Geheimnis daraus, was er von Fahrern auf der Rettungsgasse hält.

Im Mai brannte im Plabutschtunnel ein Klein-Lkw aus.

Gleinalmtunnel: Von 1978 bis heute

Am 12. August 1978 wurde u.a. mit Bundespräsident Rudolf Kirschläger der  32,6 Kilometer lange Abschnitt der Pyhrnautobahn zwischen Graz und St. Michael eröffnet. Dessen Herzstück: Der 8,3 Kilometer lange Gleinalmtunnel.

Max Behounek

Die Kleine Zeitung berichtete ausführlich  - und wies auch auf die Problematik hin, dass es sich um einen einröhrigen Gegenverkehrstunnel handelt.

Der 6. August 2001 war der traurigste Tag in der fast 39-jährigen Geschichte des alten Gleinalmtunnels.

(c) APA (LAndesfeuerwehrkommando/Oswald)

Ein Grazer Autofahrer (damals 40) kam auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen das Auto, in dem eine sechsköpfige holländische Familie saß.

(c) AP (C OSWALD)

Von der sechsköpfigen holländischen Familie überlebte nur Ymke, die damals 11 Jahre war. Ein Feuerwehrmann hatte bei ihr das Feuer auf der Kleidung mit bloßen Händen gelöscht.

(c) AP (REMUS)

Der Vater, die Mutter und drei Kinder zwischen 8 und 18 Jahren starben in den Flammen.

(c) APA (LAndesfeuerwehrkommando/Oswald)

Der Grazer Autofahrer und dessen zwei Töchter konnten schwer verletzt gerettet werden.

(c) AP (REMUS)

Ymke wurde später von ihrer holländischen Tante adoptiert.

(c) AP (C OSWALD)

Der traurige Unfall hatte auch zur Folge, dass Tunnel-Sicherheitsmaßnahmen verstärkt wurden.

(c) APA (LEopress)

Auch die Planung für die zweite Gleinalmtunnel-Röhre schritt in der Folge voran.

(c) APA (LEopress)

Im Oktober 2013 war dann der Baubeginn für die neue, zweite Röhre (Oströhre) des Gleinalmtunnels.

Michaela Egger

Die Tunnel-Durchschlagsfeier erfolgte im März 2015 mit dem damaligen Landeshauptmann Franz Voves.

(c) GERNOT EDER

Tunneldurchschlagsfeier.

Eder

Am 9. Juli 2015 gab es den nächsten gefährlichen Feuerunfall - gottseidank unmittelbar vor dem Tunnel (Südportal) und nicht im Tunnel. Ein Auto krachte in einen Wohnwagen, der Feuer fing. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt.

KK

Am 4. August 2016 kam es im Tunnel zum nächsten folgenschweren Brand, der mitten in der kritischen Hauptreisezeit eine dreiwöchige Sperre des Tunnels notwendig machte.

(c) APA/FEUERWEHR (UNBEKANNT)

Ein zu einem Campingmobil umgebauter Bus einer dänischen Familie brannte völlig aus und beschädigte auch die Tunnelanlage schwer.

(c) APA/ELMAR GUBISCH (ELMAR GUBISCH)

In nur 21 Tagen schaffte es das Tunnelbau-Team unter Anleitung von Herwig Moser, die Beschädigungen auszubessern. Ursprünglich ging man von einer sechswöchigen Tunnelsperre aus.

Ulrich Dunst

Moser in einem Querschlag zwischen altem und neuem Gleinalmtunnel.

(c) GERNOT EDER

Am 21. Juli 2017 war es soweit: Die neue Gleinalmtunnelröhre wurde am Vormittag eröffnet. Der Verkehr floss seither im Gegenverkehr in der neuen Röhre.

(c) FUCHS Juergen

Moser zeigt auf die "Ohren des Tunnels" - das akustische Monitoring nimmt ungwöhnliche Geräusche frühzeitig wahr, damit der Tunnel bei Unfällen schnell gesperrt werden kann.

(c) Jürgen Fuchs

In den Jahren 2018/2019 werden dann auch die Mautstellen in St. Michael und vor dem Bosrucktunnel erneuert.

(c) KANIZAJ MARIJA-M.
(c) KANIZAJ MARIJA-M.

Am Freitag, 21. Juli 2017 war es dann soweit: Die zweite Gleinalmtunnelröhre wurde eröffnet. Im Bild: Asfinag-Vorstand Alois Schedl, Infrastrukturminister Jörg Leichtfried und Verkehrslandesrat Anton Lang vor dem neuen Tunnelportal.

(c) oliver wolf

Freigabe der zweiten Röhre mit: Asfinag-Geschäftsführer Alexander Walcher, Landesrat Anton Lang, Verkehrsminister Jörg Leichtfried, Tunnelpatin Ingrid Voves, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Vorstand Alois Schedl, Bürgermeister Karl Fadinger aus St. Michael, Asfinag-Geschäftsführer Gernot Brandtner und der Übelbacher Bürgermeister Markus Windisch vor dem neuen Tunnelportal.

(c) oliver wolf
1/24

Im August 2016 gab es ebenfalls einen Brand im Gleinalmtunnel.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

docholliday
1
3
Lesenswert?

Feuerwehrkameraden

Ihr seid die Helden. Danke

Antworten
Amadeus005
1
7
Lesenswert?

Lange Zeit

Im Auto wartend kann einem in die Zeit schnell lang vorkommen. Aber 5 Minuten kommen mir lang vor. Was mich interessieren würde ist, was die Personen noch an Info bekamen. Empfohlene Fluchtrichtung. Übergangstüren schließen, Fluchtgeschwundigkeit. 4 km von der Tunnelmitte sind ja auch kein Pappenstil zum Marschieren. Da ist ein Spaziergang von einer Stunde.

Antworten
Metis
2
23
Lesenswert?

Ein Alptraum

Gott sei Dank sind alle gerettet. Es zählt nur das!

Antworten
Sege
0
21
Lesenswert?

Danke

An die Einsatzkräfte
Für die Pendler werden die nächsten Wochen mühsam

Antworten
gerbur
42
12
Lesenswert?

Grundsätzlich liegt die Asfinag

mit ihrem Ansatz, wie man Sicherheit auf Autobahnen und Tunnels herstellen will, ziemlich daneben. Grelle,psychodelische Lichtorgeln vor und in den Tunnels, unsinnigste kilometerlange Pylonenorgien wegen kleinster Arbeiten am Fahrbahnrand etc. gaukeln Betriebsamkeit vor. Am Beispiel dieses Unfalls zeigt sich dieses alibihafte Verhalten deutlich. In Frankreich gibt es z.B. Temperaturscanner vor Tunnels , die Fahrzeuge an der Einfahrt in den Tunnel hindern, wenn thermische Abnormalitäten festgestellt werden. Solche Einrichtungen sucht man bei uns vergeblich, dafür wird viel Geld für Disco-Lichteffekte ausgegeben.

Antworten
Metis
0
8
Lesenswert?

@gerbur

Was hat die Beleuchtung damit zu tun??

Antworten
gerbur
1
1
Lesenswert?

@Metis

Ich halte die Vielzahl von blinkenden Leuchten, Ampeln und Warnlichtern für übertrieben und eher ablenkend. Manche Ampeln an den Einfahrtsportalen sind so grell, dass sie die relevanten Verkehrszeichen locker überstrahlen.

Antworten
Amadeus005
1
18
Lesenswert?

Oft eigenwillige Anzeigen

Hatte zuletzt auf der A2 bei Griffen 2 Tunnels mit Tempo 60 und Stau-Anzeige. Und es war gar nichts von einem Stau zu sehen. So was verleitet dazu, dass man Warnungen nicht mehr ernst nimmt.

Antworten
gerbur
2
3
Lesenswert?

@Amadeus005

das ist faktisch der "Normalzustand". Paradebeispiel sind Mäharbeiten, wo auf 10 km eine Fahrspur gesperrt wird. In Deutschland wird das anders und besser gelöst. Dort wird das Mähfahrzeug begleitet, die wandernde gesperrte Fahrspur ist längstens 300m lang. Das ist effizienter, insgesamt deutlich zeitsparender und billiger, was für die Asfinag offensichtlich ein Ausschließungskriterium für die Nachahmung darstellt.

Antworten
koko03
7
24
Lesenswert?

@gerbur

Mit ihrem Kommentar liegen sie daneben ....

Antworten
paulrandig
1
7
Lesenswert?

koko03

Thermoscanner gibt es derzeit vor dem Arlberg-Straßentunnel und dem Karawankentunnel. Sie fischen Fahrzeuge mit zu starker Hitzesignatur noch vor dem Tunnel aus dem Verkehr.
Meines Wissens gibt es das an den restlichen Tunnels tatsächlich noch nicht. Allerdings sind diese Dinger auch sauteuer und werden sicher nach und nach auch an anderen Tunnels installiert.

Antworten