Vergangenen Mittwoch ist im „Aula“-Prozess am Grazer Straflandesgericht der ehemalige Chefredakteur des rechtsextremen Magazins wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung zu vier Jahren Haft verurteilt worden (nicht rechtskräftig). Die FPÖ, auch die steirische, fiel nicht durch Stellungnahmen auf. Anders am Dienstag, als die Organisation „SOS Mitmensch“ ihre Recherchen über die „tiefe Verstrickung der steirischen FPÖ“ in das inzwischen eingestellte Blatt via OTS-Kanal ausspielte. Tenor der Kritik: Vom (heutigen) LH Mario Kunasek abwärts hätten steirische FPÖ-Politikerinnen und -Politiker bzw. die Partei das Heft „finanziell gefördert“ bzw. „durch Beiträge und Interview-Auftritte legitimiert“.