Die steirische Landesregierung rühmt sich mit dem „strengsten Sozialgesetz“ der Bundesländer. Das Gesetz soll noch im Dezember im Landtag beschlossen werden und ab Februar gelten. Bei der Opposition und sozialen Vereinen stößt das neue Gesetz jedenfalls auf viel Gegenwind. Aus dem Büro des zuständigen Landesrats Hannes Amesbauer (FPÖ) heißt es jedenfalls, dass die Gesetzesreform keine ausschließlich budgetär begründete Maßnahme sei, sondern „sich auf die Beseitigung von Schieflagen stützt“ – etwa in Bezug auf die Gewichtung zwischen Sozialleistungen und dem Einkommen durch Arbeit.