Der Rettungsdienst des Roten Kreuzes in der Steiermark ist defizitär – alleine 2024 setzte es ein Minus von neun Millionen Euro, schon 2023 musste man sechs Millionen Euro abschreiben. Das geht zumindest aus den Zahlen von Rot-Kreuz-Präsident Siegfried Schrittwieser hervor. Via Kleine Zeitung forderte er am Mittwoch exklusiv, dass Land und Gemeinden dieses Defizit ausmerzen – nur wenige Stunden vor der Generalversammlung in Bruck an der Mur.
Kostbare Hilfe
Land und Gemeinden zahlten fast 20 Millionen Euro für Rettungsdienst
Rotes Kreuz beklagt ein Minus von 9 Millionen Euro im Rettungsdienst – alleine im Vorjahr. Das Land kann die Zahlen nicht nachvollziehen, die Opposition fordert mehr Geld. Und: Während der Samariterbund über hohe Kosten klagt, ortet die Ärztekammer Sparpotential.
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