Jener Steirer, der infolge eines ähnlichen Namens im Internet von manchen fälschlicherweise für den Amokläufer von Graz gehalten und in den Tagen danach als angeblicher Täter gebrandmarkt wurde - er erhielt unzählige Nachrichten bis hin zu Morddrohungen -, geht bekanntlich gegen den ihm widerfahrenen Hass im Netz vor. In der kommenden Woche finden dazu nun erste Verhandlungen in Wien und in Eisenstadt statt. Das teilte sein Anwalt Michael Rami am Mittwoch auf APA-Anfrage mit.
Grazer Amoklauf
Als Amokläufer gebrandmarkt: Erste Prozesstermine stehen fest
Aufgrund einer Namensgleichheit mit dem Grazer Amokläufer wurde ein Steirer Opfer mehrerer Anschuldigungen. Zwei Klagen werden in der kommenden Woche in Wien und Eisenstadt verhandelt
© APA/ERWIN SCHERIAU