Selten trifft zu Schulbeginn derart viel aufeinander wie am Montag im Borg Dreierschützengasse. Obwohl sich Hunderte Schülerinnen und Schüler vor dem Schulgebäude versammelt haben, fehlt das sonst übliche Stimmengewirr fast vollkommen. Denn neben vielen, denen die Wiedersehensfreude im Gesicht steht, sind da auch jene, denen der Schock des zehnten Juni auch aus der Ferne deutlich anzusehen ist. Die sich vor dem Schultor Zeit lassen müssen, teils Hand in Hand mit ihren Eltern. Und die, die frische Blumen und Kerzen zu der kleinen Gedenkstätte am Schulzaun legen.