Die amerikanische Rebzikade sorgt derzeit für große Schäden und noch größere Sorgenfalten im steirischen Weinbau. Denn viele Weingärten sind leer. Der Grund: die amerikanische Rebzikade oder vielmehr das Resultat ihrer Bekämpfung. Das nur fünf Millimeter kleine Insekt ist Überträger der „Goldgelbe Vergilbungskrankheit der Rebe“ (GFD), die zu Wachstumsstörungen, Ernteeinbußen und ihrem Absterben führt. Als Bekämpfung bleiben dann nur noch der großflächige Einsatz von Pflanzenschutzmitteln oder Rodungen. Die Lage in der Süd- und Südoststeiermark sei zum Teil „existenzbedrohend“, wie Winzer Günther Domittner vergangene Woche gegenüber der Kleinen Zeitung betonte.
Kontrollen, Rodungen und Geldstrafen
Gefahr Rebzikade: Neue Maßnahmen zur Eindämmung des Schädlings im Weinbau
Nach einem Krisengespräch wurden Maßnahmen zur Bekämpfung der Rebzikade bekanntgegeben. Strenge Kontrollen, Rodungen und Geldstrafen sollen kommen. Auch private Kleingartenbesitzer gefordert.
© Andreas Kahrer (apa) Und Jonas Rettenegger (collage: Kleine Zeitung)