Manchmal reicht ein Schicksalsschlag, um Menschen aus der Bahn zu werfen und ihr Leben aus den Fugen geraten zu lassen. Kommt eine psychische Beeinträchtigung hinzu, wird der Alltag zur kaum stemmbaren Herausforderung. Der Grazer Georg Mir kennt die Situation. Bipolare affektive Störung in Kombination mit Autismus und ADHS liest sich im Krankheitsbild des 42-Jährigen, eine Diagnose, mit der er bis zum Schicksalsjahr 2024 gut leben konnte. „Ich habe studiert, gearbeitet, mein Leben vollkommen alleine gemeistert, doch dann kam es zu mehreren wirklich tiefen Einschnitten in meinem Leben, die mich in ein Loch geworfen haben“, erzählt er. In kürzester Zeit verlor der Steirer sowohl Job als auch Partner, verbrachte daraufhin Zeit im LSF in Graz.
Mobile sozialpsychiatrische Betreuung
„Als Mann Hilfe anzunehmen, ist keine Schwäche“
Steirer Georg Mir nimmt seit April die mobile sozialpsychiatrische Betreuung der Caritas in Anspruch – und will Stigmata gegenüber Menschen, die eine psychische Beeinträchtigung haben, abbauen.
© Klz / Nicolas Galani