Am Freitag jährt sich die Amokfahrt in der Grazer Innenstadt zum zehnten Mal. Die Amokfahrt riss damals eine Wunde in das Herz der Stadt und lässt auch jetzt, zehn Jahre später, viele Menschen in Trauer und Anteilnahme zurück. Die steirische Landesregierung gedachte in der Grazer Innenstadt mit Blumenkränzen der drei Opfer der Amokfahrt. Drei Blumenkränze wurden an jenen Orten in der Stadt niedergelegt, an denen die Opfer ihr Leben verloren.
Zusammenhalt in der Gesellschaft essenziell
Landeshauptmann Mario Kunasek betont: „Heute vor genau zehn Jahren hat die Amokfahrt in der Grazer Innenstadt die Steiermark und Österreich erschüttert. Drei Menschen haben bei dieser Horrortat 2015 ihr Leben verloren. Unser Bundesland ist nach dieser Tragödie wieder aufgestanden und hat sie gemeinsam verarbeitet.“
Landeshauptmannstellvertreterin Manuela Khom ergänzte: „Zehn Jahre nach der unfassbaren Tragödie in der Grazer Innenstadt gedenken wir in tiefer Anteilnahme der Opfer, ihrer Familien und aller Betroffenen. Die Erinnerungen an diesen schrecklichen Tag sind unauslöschlich, doch ebenso stark ist das Zeichen des Zusammenhalts, das unsere Gesellschaft setzt.“ Beide betonten dabei einmal mehr, dass es gerade im Angesicht des Amoklaufs vergangene Woche, der Zusammenhalt in der Gesellschaft essenziell sei. „Zusammenhalt ist etwas, das nicht nach einer Woche vorbei sein darf. Zusammenhalt ist ein Marathon, den wir als Gesellschaft gemeinsam bestreiten müssen“, sagte Khom.
Worte an Hinterbliebene gerichtet
Kunasek wandte das Wort dann auch noch direkt an die Hinterbliebenen der Amokfahrt und des Amoklaufs im BORG Dreierschützengasse: „Ich wünsche den Angehörigen aller Opfer und Verletzten, die damals einen schweren Schicksalsschlag erlitten haben, dass sie weiterhin aus diesem Zusammenhalt ihre Kraft schöpfen. Wie schon 2015, bin ich auch diesmal überzeugt, dass wir auch nach der Schreckenstat am BORG Dreierschützengasse gemeinsam das Erlebte verarbeiten und den Schmerz überwinden.“