Polizeiautos an vielen Straßenecken, abgesperrte Bereiche, vielerorts schwer bewaffnete Beamte und ein quasi hermetisch abgeriegelter Tatort. Mittendrin soziale Medien, in denen von einem Schusswechsel und mehreren Tätern die Rede ist. Unreflektierte Meldungen, die sich später teilweise als falsch herausstellen sollten. Klar ist: Die Ereignisse erinnern an eine der dunkelsten Stunden der jüngsten Vergangenheit – die Amokfahrt vom 20. Juni 2015, die sich just dieser Tage zum zehnten Mal jährt.