Eine E-Mail, in der eine gerichtliche Vorladung enthalten ist – inklusive Androhung eines Haftbefehls, sollte sich der Empfänger nicht in den nächsten 72 Stunden zurückmelden. Die Vorwürfe sind schwerwiegend und reichen von Kinderpornografie, Exhibitionismus und Cyberpornografie bis zu sexuellen Handlungen. Was auf den ersten Blick mit den Logos der Polizei, des Innenministeriums und der Interpol seriös wirkt, ist einer Masche aus der Feder von Erpressern. Die LPD Oberösterreich warnte bereits in der vergangenen Woche vor diesen Erpressungsversuchen und wies auf einen vermehrten Umlauf dieser Mails hin. Nun teilte die steirische Landespolizeidirektion (LPD) mit, dass solche Massenerpressungsmails auch in der Steiermark Thema sind.
In ganz Österreich
Polizei warnt: Fake-Mails sorgten bereits für Suizid-Fälle
Aktuell sind wieder Massenerpressungsmails im Umlauf. Die Polizei mahnt zur Vorsicht. Zuletzt haben derartige Mails Steirer sogar in den Tod getrieben.
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