Sein Image, dass er mit Bitcoin-Investments (angeblich) ein großes Vermögen gemacht hat, wird der 60 Jahre alte Angeklagte nicht mehr los. „Es hieß, er ist mit dem Hubschrauber nach Graz geflogen, dann kam er mit einem Oldtimer in die Privatklinik nach Graz. Ich sag‘ Ihnen was - er kam mir mit seinem Auftreten vor wie der Robert Geiss aus dem Fernsehen“, erinnert sich eine Frau im Zeugenstand am Straflandesgericht. All seinen Kunden soll der Mann laut Staatsanwältin ohnehin vorgetäuscht haben, mehr als nur betucht zu sein: Er gab sich laut Anklage protzig als Weltenbummler aus, der zwischen Monaco und Dubai unterwegs ist. Dadurch habe er seinen Kunden Geschmack auf Investitionen gemacht. Bei der ersten Verhandlung hat der Niederösterreicher (wie berichtet) auch erklärt, mit Promis gefeiert zu haben. Was Richter Andreas Rom gleich als Einstieg nutzt und bei der Prozessfortsetzung fragt: „Und? Haben Sie seit dem letzten Termin zwischendurch Besuch von Al Bano Carrisi bekommen?“