Ehrliche Reue ist der Frau ins Gesicht geschrieben: „Ich fühl‘ mich schuldig, weil es ein schlimmes Vergehen war und ich unnötig so ein Tam Tam gemacht habe“, erklärt die 24-jährige Angeklagte. „Tam Tam“ ist dann doch leicht untertrieben: Mit ihrer erfundenen Geschichte von einem Raubüberfall setzte sie die Polizeimaschinerie in Gang: Die Kripo suchte nach zwei Tätern, nahm DNA-Abstriche, wertete Videos aus. Für nichts.
Blöd gelaufen
Raub war dreist erfunden: „Opfer“ tappte selbst in Videofalle
Steirerin täuschte Raub vor, intensive Ermittlungsarbeit der Polizei folgte - für nichts: „Mir brannten die Sicherungen durch“, rechtfertigt sich die Angeklagte bei ihrem Prozess.
© Adobestock/ralf Geithe