Die Autoschlüssel waren praktisch schon übergeben. „Dann stand plötzlich die Polizei da, hat die beiden Männer mitgenommen. Weil man ihnen „als Notstandshilfeempfänger und Invaliditätspensionisten vielleicht doch nicht zugetraut hat, über das nötige Geld zu verfügen“, mutmaßt ein Autoverkäufer. Die zwei Serben wurden bei Porsche-Händlern vorstellig, um schöne Cayenne (Wert je 100.000 Euro) abzuholen. Der abgeschlossene Vertrag dazu war laut Anklage versuchter Betrug: Eine „schöne Helena“ soll Auftraggeberin gewesen sein. Mit falschen Dokumenten. Wobei, das mit der Schönheit nicht fix ist: „Sie wechselte nämlich oft ihren Namen“, sagt ein Angeklagter. Und ihr Aussehen? „Sie hatte Schönheitsoperationen.“
Frecher Betrug
„Verdeckter Ermittler“ wollte zwei Porsche Cayenne abholen
Brüder sollten als Beitragstäter Händlern teure Porsche abluchsen. Einer will gar ein verdeckter Ermittler gewesen sein. Vor Gericht stieg nicht nur sein Blutdruck an.
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