Keine neuen Erkenntnisse: So heißt es seitens der Landespolizeidirektion Steiermark im Fall der am Grazer Leonhardfriedhof von einem Unbekannten attackierten Pensionistin. Die wenigen Hinweise, die man nach den Zeugenaufrufen bekommen habe, seien abgearbeitet und hätten leider nichts ergeben, sagt ein Polizeisprecher. Die 73-jährige Frau befindet sich nach wie vor in Intensivbetreuung am LKH-Uniklinikum Graz. Ihr Zustand ist stabil, sie konnte aber noch nicht befragt werden. Die Grazerin war ja mit einem Stanley-Messer schwer am Hals verletzt worden.
„Wir haben leider keine neuen Ansätze“, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Ermittlungen liefen selbstverständlich, aber man sei auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen – etwa, ob jemand im Umfeld des Friedhofs aufgefallen wäre. Dies gelte auch für andere Friedhöfe oder auch einfach, wenn man auffälliges Verhalten an einer Person wahrgenommen habe. Die 73-Jährige war am späten Mittwochnachmittag von einem Unbekannten von hinten beim Grab ihres im Jahr 2019 verstorbenen Ehemannes angegriffen und mit einem Stanley-Messer im Kopfbereich schwer verletzt worden. Von ihrer Befragung erwarten sich die Ermittler Hinweise bzw. eine Beschreibung des Täters.
Zeugen gesucht
Das Landeskriminalamt bittet weiterhin mögliche Zeugen um Mithilfe. Dabei gehe es auch um Wahrnehmungen am und im Umfeld des Leonhardfriedhofs, auch vor der Tat, etwa, ob sich ein Mann dort auffällig verhalten habe. Zeugen sollen sich beim LKA unter der Telefonnummer 059133 60 - 3333 oder beim Notruf 133 melden.