Monatelang war es ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Ermittlern und dem früheren Mitglied der Zeugen Jehovas, der seit Sommer 2023 mehrere Sprengsätze bei Autos und Gebäuden der Glaubensgemeinschaft platziert haben soll. Manche der Bomben gingen hoch, verletzt wurde dabei niemand. Jetzt hat die Grazer Staatsanwaltschaft Anklage gegen den 55-Jährigen aus dem Bezirk Graz-Umgebung eingebracht: „Der Mann ist wegen der Verbrechen der terroristischen Straftaten angeklagt worden, die Anklage ist allerdings noch nicht rechtskräftig“, erläutert Arnulf Rumpold, Sprecher der Staatsanwaltschaft, am Freitag im Gespräch mit der Kleinen Zeitung. Für den 55-jährigen Steirer wurde die Einweisung in ein forensisch-psychiatrisches Zentrum beantragt.