Die A 9 (Pyhrnautobahn) war am Donnerstag zwischen St. Michael und Deutschfeistritz nach einem Lkw-Brand mehrere Stunden lang gesperrt. Fünf Feuerwehren kämpften gegen den Brand, der auch auf den angrenzenden Wald übergriff.

Auslöser für die Sperre war der Brand eines Sattelschleppers kurz vor dem Südportal des Gleinalmtunnels. Ein 34-jähriger Lenker konnte das Fahrzeug noch auf den Pannenstreifen lenken und unverletzt aus dem Führerhaus klettern. Schon kurz danach stand der Lastwagen in Vollbrand, die Flammen schlugen auch auf das Waldstück daneben über. Doch die Feuerwehr konnte den Brand relativ schnell unter Kontrolle bringen. Brandursache dürfte laut Polizei ein technisches Gebrechen gewesen sein.

Zahlreiche Fahrzeuglenker auf der Gegenfahrbahn wurden durch die Rauchentwicklung und das Aufgebot an Einsatzkräften abgelenkt, schnell bildete sich deshalb ein Stau. Durch die „Gaffer“ kam es laut Polizei auch zu gefährlichen Fahrmanövern. Um einen möglichen Folgeunfall zu verhindern, wurde die A9 deshalb in Fahrtrichtung Spielfeld ab dem Knoten Sankt Michael gesperrt und der Verkehr über die S35 umgeleitet. Erst kurz nach 18 Uhr konnten alle Sperren wieder aufgehoben werden.

Insgesamt standen fünf Feuerwehren im Einsatz: Übelbach, Deutschfeistritz, Friesach/Wörth, Peggau und Sappi Gratkorn. Sie mussten auch provisorische Ölsperren errichten, da große Mengen an Dieselkraftstoff ausgetreten waren.