So viel ist unumstritten: Es war nicht der Einsatz für strengeren Klimaschutz, der die FPÖ bei den Landtagswahlen vor fünf Wochen an die Spitze gespült hat. Ablesen lässt sich dieser Umstand auch am nunmehrigen blau-schwarzen Arbeitsübereinkommen. Sprachlich bedient sich das Papier in der Klimafrage zwar nicht der Brachialrhetorik vieler FPÖ-Aussendungen der vergangenen Monate („klimahysterischer Ökokommunismus“), doch klimapolitische Akzente setzt es nicht. Stattdessen wird in mehreren Kapiteln betont, „ideologische“ Vorgaben abzulehnen, Klimaschutz soll es künftig nur „mit Hausverstand“ geben.