Eine Rehgeiß wurde Ende November im Gemeindegebiet von Eibiswald von einem Luchs gerissen. Das hat nun das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie in Wien bestätigt. Die Ergebnisse der Untersuchungen von DNA-Proben und Kot am Fundort in Kornriegel würden eindeutig auf einen Luchs hinweisen. Möglicherweise ist das Raubtier auch für den Tod eines Alpakas (in Groß Sankt Florian) und eines Hirsches (in Bad Schwanberg), die sich jeweils in eingezäunten Gehegen befunden haben, verantwortlich. „Hier ist das Ergebnis noch ausständig“, informiert Bezirksjägermeister Johann Silberschneider, der sich über die Rückkehr des europaweit streng geschützten Tieres freut: „Die Rückkehr des Luchses zeigt, dass wir eine intakte Natur haben, und dass der Lebensraum in unserem Bezirk passend ist. Er treibt die Artenvielfalt weiter voran.“ Der Bezirk könne große, nicht so dicht besiedelte Flächen und Almengebiete vorweisen. Und im Vergleich zu anderen Beutegreifern sei die Koexistenz mit Menschen weitgehend unproblematisch. Das Tier sei gegenüber Menschen extrem scheu, in der Nacht aktiv und lässt sich kaum blicken.