Die meisten von uns haben viel zu viel und könnten sich ihre Wünsche zu Weihnachten wohl auch selbst erfüllen. Dann gibt es aber jene Personen mit sehnlichen Wünschen, die für sie unerreichbar erscheinen. Seit 2017 gibt es die Wichtel-Weihnachts-Challenge, die ins Leben gerufen wurde, um sozial bedürftigen Menschen zu helfen.

Über 35.000 erfüllte Wünsche seit 2017

Schon seit ein paar Wochen werden die Wünsche von Einrichtungen gesammelt, ob Frauenhaus, VinziWerke, psychosoziale Dienste. Die verloren geglaubten Wünsche stehen auf der Website www.wichtelchallenge.at zur Verfügung. Bis 16. Dezember, also kommenden Montag, können sie von eifrigen Wichteln erfüllt werden. Mitmachen kann jeder. In den vergangenen Jahren konnten so bereits über 35.000 Wünsche erfüllt werden. 

„Jeder Wichtel sucht sich den Wunsch aus, den er oder sie erfüllen möchte. Man beschäftigt sich also aktiv mit dem Geschenk und weiß, wem man damit Freude macht. So bekommt die gute Tat auch für den Wichtel eine ganz persönliche Bedeutung“, sagt Florian Reichl, Mitinitiator der Wichtel Challenge. Das Team der Wichtel Challenge kooperiert auch mit Unternehmen, Schulen und Vereinen.

Idee für Firmen oder Freunde

„Wir hatten im Vorjahr zahlreiche Firmen und Familien bzw. Freundesrunden, in denen Wichtelgeschenke organisiert wurden. Statt der Kollegin oder Freundin das 5. Teehäferl zu schenken, wollten sie mit ihren Wichtelgeschenken lieber Menschen helfen, die Unterstützung dringend benötigen“, sagt Helene Prenner, Mitinitiatorin und Obfrau der Wichtel Challenge. Prominente Unterstützung bekam die Initiative unter anderem schon von den Chartstürmern Alle Achtung, Fußballlegende Herbert Prohaska und Autor Thomas Brezina.