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DopingNächste Sperre in der Operation Aderlass

Ein heimischer Skibergsteiger wurde aufgrund von Dopingvergehen für vier Jahre gesperrt. Das Urteil ist rechtskräftig.

Ein Skibergsteiger wurde wegen Dopings für vier Jahre gesperrt
Ein Skibergsteiger wurde wegen Dopings für vier Jahre gesperrt © APA/AFP/TONY KARUMBA
 

Die Österreichische Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) hat einen heimischen Skibergsteiger aufgrund von Beweisen aus den Ermittlungen der Operation Aderlass für vier Jahre gesperrt. Der zuletzt in der Masters-Kategorie angetretene 47-Jährige habe seit 2013/14 bis vergangenen Winter mehrfach verbotene Substanzen erworben, besessen und verwendet, teilte die ÖADR am Montag mit.

Bei den Dopingsubstanzen handle es sich um EPO und Wachstumshormon (2013/14), Thymosin Beta 4 (2015) und Testosteron-Gel (2018/19). Das Urteil, das neben der Sperre bis August 2023 auch die Aberkennung aller Ergebnisse und etwaiger Preisgelder seit 2013/14 umfasse, sei bereits rechtskräftig, hieß es in einer Pressemitteilung weiter.

Der Skibergsteiger ist der nächste Sportler, der wegen der Verwicklung in den während der Nordischen Ski-WM in Seefeld im Februar ausgebrochenen Dopingskandal überführt worden ist. Zuletzt war der italienische Ex-Radsprintstar Alessandro Petacchi gesperrt worden. Davor hatten auch schon die Langläufer Max Hauke und Dominik Baldauf, die Radprofis Georg Preidler und Stefan Denifl sowie die Mountainbikerin Christina Kollmann-Forstner mehrjährige Sperren erhalten.

In die Aderlass-Blutdopingaffäre um einen deutschen Sportmediziner als mutmaßlichen Drahtzieher sind laut Behördenangaben vom 20. März 21 Athleten aus acht Nationen und fünf Sportarten involviert.

Kommentare (1)

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Rick Deckard
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Skibergsteiger...

wer dopt als nächstes? Donald Duck? Goofi?

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