Wirbelverletzung beim BruderWenn bei Alessandro Hämmerle der 13. Weltcupsieg zur Nebensache wird

Luca Hämmerle zog sich eine schwere Wirbelverletzung zu, Bruder Alessandro feierte nach einer Machtdemonstration seinen insgesamt 13. Weltcupsieg.

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Alessandro Hämmerle war in China das Maß der Dinge
Alessandro Hämmerle war in China das Maß der Dinge © FIS/Snowboard
 

"Das ist nicht ohne", sagt Alessandro Hämmerle und muss tief durchatmen. „Mein jüngerer Bruder Luca hat sich schwerer verletzt. Er hat sich zwei Wirbelquerfortsätze gebrochen und starke Schmerzen. Klar, dass einem viel durch den Kopf geht.“ Dass er, der große Bruder, nach solch einem Schock in China tags darauf eine Machtdemonstration liefert und seinen insgesamt 13. Weltcupsieg feiert, zeigt, dass er sich bereits zu Beginn der Olympiasaison in bestechender Form befindet. Dabei war es auch die Verletzung und die Diagnose, „die mir den Druck genommen haben“. Stürze und Verletzungen wie diese relativierten eben alles, sagt er. Und: „Der größte Fehler wäre es gewesen, deshalb zurückzustecken. Denn genau dann würde man das Risiko erhöhen.“ Der Sieg? Nebensache. „So schön der Erfolg ist, ich bin nur froh, dass ich gemeinsam mit Luca nach Hause fliegen kann und er daheim genau untersucht werden kann“, erzählt Hämmerle, der in „Secret Garden“ bei der Olympia-Generalprobe nicht nur fahrerisch, sondern auch taktisch beeindruckte.

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